Die GamesCom steht vor der Tür

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Mittwoch ist es wieder soweit, das zweite Mal öffnen sich die Tore der GamesCom in Köln. Auch in diesem Jahr bin ich wieder als Redakteur für WiiG vor Ort und habe für unser Team einige Termine bei Publishern reserviert. Ein Auto ist bereits reserviert, unsere Wohnung fungiert von Mittwoch bis Sonntag als Mini-Hotel und morgen werden alle möglichen Akkus aufgeladen. Ganz besonders interessant wird diesmal der Mittwoch, da wir ihn von Terminen freigehalten haben und so vollkommen ungestört die verhältnismäßig leeren Hallen erkundschaften können. Erst ab Donnerstag öffnen sich die Tore dann für alle Besucher und es dürfte wieder richtig voll werden.
Zahlreiche Highlight stehen schon jetzt für mich fest. Allen voran Assassins Creed: Brotherhood, diverse Wii-Titel und der Nintendo 3DS, den es wohl nur hinter verschlossenen Türen zu sehen gibt. Die Hoffnung auf eine Testrunde des neuen Handhelds, der 3D ohne Brille darstellen kann, bleibt also bestehen. Natürlich stehen auch zahlreiche weitere interessante Titel auf dem Programm, außerdem gibt es am Samstag das zweite Usertreffen von WiiG.
Während der Messe werden wir wohl immer wieder Neuigkeiten twittern und möglichst zeitnahe Berichte veröffentlichen, nach der Messe werde ich hier sehr wahrscheinlich auch ein persönliches Fazit ziehen.

Spieletester – ein Traumjob?

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Redakteur sein ist cool! Jeder Gamer träumt davon, einmal Spieletester zu sein. Testexemplare von zahlreichen neuen Videospielen flattern regelmäßig und kostenlos ins Haus und dürfen auf Herz und Nieren überprüft werden. Ist das fett? Was gibt es denn bitteschön geileres? Nun ja, zum einen gibt es selten eine Ein-Mann-Redaktion und nicht jeder Hit wandert in die eigene Konsole. Außerdem und das ist wohl der große Punkt, werden in der Welt der Videospiele nicht nur Hits geboren. Den Großteil machen durchschnittliche Titel aus und auch die liegen jedem Redakteur schon bald ungefragt vor. Schnell sitzt man also vor der Konsole und ärgert sich über schlechte Filmumsetzungen und Spiele, die die Welt nicht braucht. Wenn man dann irgendwann weit genug gespielt hat, kann man erst einmal durchatmen. So lange, bis man vor einem leeren Dokument sitzt, welches mit Worten gefüllt werden soll.

Natürlich gibt es Spiele, die schon wieder so schlecht sind, dass man sich beinahe auf das Schreiben freut, um sich an den gemeinsamen Spielstunden zu rächen. Doch was ist mit Spielen, die keineswegs grottig sind, aber auch meilenweit von gut entfernt? Spiele, über die man nicht ausgelassen jubeln, über die man sich aber auch nicht maßlos ärgern kann. Hier braucht der Redakteur Ausdauer. Auch wenn ein Spiel überhaupt nicht seinem Geschmack entsprechen mag, es muss so lange gespielt werden, bis man bereit ist, den Gamern einen hilfreichen Test schreiben zu können. Beim Schreiben quält man sich dann mit widerspenstigen Formulierungen herum und opfert nach einem langen Arbeitstag seine wenige Freizeit.
Kann man sich vorstellen, ein und dasselbe Spiel gleich fünfmal testen zu dürfen? So geschehen mit der Puzzlereihe von Tivola. Gut, nach dem ersten Spiel gab es zwei neue Modi, anschließend aber keine Neuerungen außer frischen Motiven und anderen Melodien. Kein Problem, mag man da denken. Kennt man das eine Spiel, kennt man auch die Nachfolger und muss kaum noch Zeit ins Testen stecken. Sitzt man dann aber mal wieder vor einem leeren Dokument, dann rauft man nicht selten seine Haare, auf der Suche nach der vierten und fünften Umschreibung eines immergleichen Spiels.

Aber was wäre ich für ein unmotivierter Redakteur, wenn ich nur herum jammern würde? Wenn das frisch gepresste Exemplar von GTA: Chinatown Wars oder Wario Land: Shake Dimension im Briefkasten liegt und man sich begeistert auf die Controller stürzt, dann macht das natürlich Spaß. Sehr schöne Momente sind auch jene, in denen man von einem Spiel sehr positiv überrascht wird. Dann macht das Spielen und das anschließende Verfassen des Reviews besonders viel Spaß. Gerade das Schreiben gefällt mir sehr gut und ich schätze, dass ich durch die vielen Tests erst so richtig meine Freude daran entdeckt habe.

Fast noch spannender ist es, Publisher zu besuchen und dort heiß ersehnte Hits lange vor dem Release antesten zu können. Genauso wird es auch wieder auf der diesjährigen GamesCom aussehen. Hinter verschlossenen Türen werden der Presse in aller Ruhe alle Neuigkeiten präsentiert und man darf sich mit seinem Presseausweis richtig wichtig fühlen. Es hat schon seinen Reiz mit einem Pass binnen Sekunden von den übervollen Hallen in den fast schon leeren Pressebereich zu gelangen und dort entspannt Ruhe zu finden. In diesen Momenten ist es einfach cool, ein Spieletester zu sein.

Klar, ich gebe hier nur meine Erfahrungen als Hobby-Redakteur zum besten. Das ist nicht vergleichbar mit denen, die diese Tätigkeit wirklich den ganzen Tag ausüben. Da gibt es dann vermutlich sehr schnell das Problem, dass man das zwangsläufige Zocken irgendwann so satt hat, dass irgendwann vom ehemals so geliebten Hobby Gaming nicht mehr allzu viel übrig ist. Das trifft garantiert nicht auf jeden zu, allerdings merke ich bei mir in stressigeren Test-Situationen, dass die Lust am Zocken etwas leidet. Dennoch bin ich gerne Spieletester und werde euch auch weiterhin immer wieder mal Einblicke in meine Testeindrücke liefern.

Die Bruderschaft der Assassinen

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Mit Assassins Creed 1 und 2 hatte ich viele, viele Stunden Spaß. Teil 1 lief an meinem PC und auch wenn das Gameplay nach einiger Zeit monoton und etwas langweilig wurde, so habe ich tolle Erinnerungen an das Setting und viele Szenen. Teil 2 fand ich richtig genial, das Setting war überragend und auch hier sind unzählige tolle Erinnerungen im Kopf geblieben.
Während ich geduldig auf erste Infos zum dritten Teil gewartet habe, kamen auf einmal Gerüchte auf, dass es bald einen Multiplayer-Part im Spiel geben würde. Ich war sogleich begeistert von der Idee und freute mich umso mehr, als vor einiger Zeit Assassins Creed: Brotherhood angekündigt wurde.
Das Spiel stellt einen Multiplayer-Ableger der Serie dar, in dem aber dennoch die Geschichte aus Teil 2 fortgeführt werden soll. Über 15 Stunden lang soll man mit dem Italiener Ezio Rom zu einer blühenden Stadt machen und die Machschaften einiger Bösewichte unterbinden.
Alleine das wäre schon einen Teil 2.5 wert, doch hinzu kommt der Hauptpunkt: Eine intensive Multiplayer-Erfahrung. Als Beispiel dient bis jetzt der Wanted-Modus. Hier sucht sich jeder Mitspieler einen Charakter aus, sei es Arzt, Partisane oder Harlekin und bekommt den Auftrag, einen der Anderen zu töten. Selbst wird man ebenfalls als Opfer einer Person auserkoren und die Jagd beginnt. Mit mehreren speziellen Eigenschaften und nützlichen Eigenschaften sucht man sich selbst eine Taktik aus. Heizt man über die Dächer und benimmt sich wie ein offensichtlicher Killer oder versucht man, in der Menge Roms unterzutauchen und dem Gegenspieler unauffällig näher zu kommen?
Die Videos sehen vielversprechend aus und ich habe aus einer Laune heraus bereist jetzt die Special Edition vorbestellt. Für mich ist Brotherhood schon jetzt eines der Must-Haves des Jahres und ich freue mich auf den Release am 18. November.
Zum Schluss noch ein sehenswerter Trailer des Spiels.

Harry Potter in Aachen

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Seit einiger Zeit hat es Hoghwarts nach Aachen gezogen. Das imposante Schloss steht nun inmitten der Stadt und seine Zinnen erheben sich… über der Couch unserer Wohnung. Natürlich handelt es sich um eine Miniaturausgabe von Hoghwarts, die nun auf unserer Vitrine neben dem Fernseher steht. Gemeinsam mit allen sechs bisher erschienenen DVDs und genug Platz für Teil 7.1 und 7.2 in einer schicken Schublade gab es das Modell im Sonderangebot eines Schweizer Shops. Zusammen mit den dann noch anfallenden saftigen Versandkosten war der Preis zwar schon deutlich höher, aber immer noch niedrig genug, um den Kauf als Schnäppchen anzusehen.

Zusätzlich macht der junge Zauberer im Spiel LEGO Harry Potter: Die Jahre 1-4 meine Wii unsicher. Das Testspiel konnte in den ersten Spielstunden bereits mit dem berühmten LEGO-Humor überzeugen, zudem gab es sehr schöne Ansichten von Winkelgasse, Hoghwarts & Co, nette Rätsel, viele bekannte Charaktere und viele gelungene Zwischensequenzen. Ich freue mich schon jetzt auf das Weiterspielen und werde möglicherweise noch einmal einen detaillierteren Eindruck posten.

Nintendo? Awesome!

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Wie lange gab es Gejammer und Genörgel von so vielen ehemaligen Nintendo-Fans? Die Konsole besitzt zu wenig vernünftige Games, immer gibt es nur Casual-Kram. Auch bei mir läuft doch mehr die Xbox 360 als die Wii, wenn ich in der Freizeit zum Zocken komme.
Seit vorgestern werden von der E3 die Pressekonferenzen der großen Hersteller übertragen. Montag begann alles mit Microsoft, die abgesehen von dem großen Potential von Kinect (so heißt das ehemalige Project Natal nun) eher enttäuschten.
In der Nacht kamen dann EA und Ubisoft. EA hat bei mir mit Need for Speed: Hot Pursuit gepunktet, welches eindeutig zu den Wurzeln der Serie zurückkehrt und Wert auf scharfe Verfolgungsjagden legt. Ubisoft dagegen überzeugte mich mit Trailern zum Multiplayer-Ableger Assassin’s Creed: Brotherhood. Die Rabbids werden in einem neuen Teil eine Zeitreise hinlegen und Rayman erhält endlich ein Comeback, nachdem die Hasen ihm schon seit Jahren die Show gestohlen haben.

Dann kam der große Auftritt von Nintendo. Gleich zu Beginn wurde das neue The Legend of Zelda: Skyward Sword präsentiert, welches großen Wert auf die Schwert- und Schildsteuerung legt. Der Grafik-Stil und das Setting sehen wie ein Mix aus dem Cel-Shading-Teil Wind Waker und Twilight Princess aus. Die Präsentation der neuen Items und der Steuerung ging leider ein wenig daneben, da gab es technische Schwierigkeiten, zu denen es jedoch bereits von den ersten Newsseiten Entwarnungen gibt.
Anschließend wurden die drei einzigen Casual-Titel in Nintendos Show angekündigt: Mario Sports Mix, was mit einem Online-Modus oder mit Freunden vor einer Konsole durchaus spaßig sein könnte, Wii Party, welches ebenso Multiplayer-Potential birgt und Just Dance 2, was mich persönlich nicht anspricht.
Dann begann Big N mit einem eher unerwarteten Feuerwerk. Es wurden Golden Sun, dann ein umjubeltes Remake zu GoldenEye007 und anschließend Epic Mickey gezeigt. Letzeres hat mir sehr gut gefallen, man soll durch die eigene Spielweise die Welt beeinflussen können, außerdem wurde ein richtig geniales 2D-Level in Schwarz-Weiß gezeigt und hat Lust auf mehr gemacht. Doch das war noch lange nicht alles: Kirby’s Epic Yarn sah knuffig und spaßig aus und Donkey Kong Country Returns bestätigte eindrucksvoll die zuvor aufgekeimten Gerüchte. Dragon Quest 9 und Metroid: Other M werden ganz sicher ihre Fans finden, meine Franchises sind es bis jetzt nicht so gewesen.

Doch natürlich fehlte noch ein großes Highlight: Der Nintendo 3DS. Mit originellen Videos und allem voran einem beinahe gigantischen Line-Up wurde der Show hiermit die Krone aufgesetzt. Mario Kart, Resident Evil, Metal Gear Solid, Animal Crossing, Kid Icarus (!), DJ Hero, Super Street Fighter, Die Sims 3, Professor Layton, A Boy and his Blob, Paper Mario, Star Fox 64, Sonic, Assassin’s Creed, Tom Clancy’s Splinter Cell und sogar ein Remake zu Zelda: Ocarina of Time. All das wurde schon jetzt angekündigt und ich habe garantiert einige sehr interessante Titel vergessen.
Der 3D-Effekt des oberen Bildschirms scheint beeindruckend gut zu funktionieren – wohlgemerkt ohne Brille. Ich freue mich tierisch auf den neuen Handheld und kann die Nennung von Preis und Releasedatum kaum abwarten.
Zum Schluss kann man eigentlich nur eins sagen: Danke Nintendo, endlich gibst du uns mal wieder einen richtig guten Grund zur Freude. Und zwar mit Pauken und Trompeten, wow!

Kommende Hits und nach wie vor zu viel Spielmaterial

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Es ist ein Traum für jeden Gamer. Ein Stapel von coolen Spielen, die alle noch gezockt werden wollen – Langeweile ist also ein großes Fremdwort. Leider auch nach wie vor Freizeit, denn den Berg von Games kann ich nur ganz langsam abarbeiten. Als wenn das nicht schon genug wäre, konnte ich nicht widerstehen und habe mir sehr günstig zwei weitere Xbox 360-Spiele gekauft: Shaun White Snowboarding und Wheelman.
Mit dem Snowboardgame hatte ich bereits auf der Wii viel Kontakt, habe sogar beide Teile getestet. Von beiden war ich sehr angetan, was vor allem an der wundervollen und butterweichen Steuerung lag. Jetzt möchte ich mich davon überzeugen, wie gut die wesentlich offenere Welt im HD-Teil wirkt und einen direkten Vergleich zwischen den Gameplays starten. In den Tests schnitten die Versionen für Xbox 360 und PS3 dabei schlechter ab, mal sehen, was ich in ein paar Wochen dazu schreibe.
Wheelman kannte ich vor dem Angebot überhaupt nicht, es ist ein autolastiges Actionspiel mit Vin Diesel, welches im frei befahrbaren Barcelona spielt. Noch hatte ich keine Zeit es auch nur anzuspielen, daher bleibt abzuwarten, ob und wann ich einen Spieleindruck poste.
Doch nur weil ich mit neuen Spielen überhäuft wurde, stoppt die Spieleindustrie selbstverständlich nicht ihre Produktion, sondern wirft weitere Tophits auf den Markt. Allen voran muss hier Super Mario Galaxy 2 erwähnt werden, welches in etwa einem halben Monat erscheint und bereits jetzt mit Hammer-Wertungen überhäuft wird. So langsam steigt auch bei mir die große Lust auf das Game, auch wenn ich mir vorgenommen habe, vor dem Abarbeiten meines Spielebergs nicht an einen Kauf zu denken. Auch LEGO Harry Potter: Die Jahre 1-4 erscheint in nicht allzu ferner Zeit und ist für mich ein Must-Have. Der tolle Humor gemixt mit den vielen Charakteren, dem angeblich größten Schloss aller Potter-Games und vielen Rätseln scheinen wie gemacht zu sein für mich und das Spiel landet mit Garantie in meinem Regal – entweder als Wii- oder 360-Version.

It‘ time to Forza 3!

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Schon mehrfach habe ich nun von fehlender Zeit und vielen neuen Games berichtet. Seit dem letzten Bericht zu Forza muss ich auch zugeben, dass sich eigentlich nur diese Scheibe in meiner Xbox 360 dreht. Monster Hunter Tri, Resident Evil 5 und auch DiRT2 müssen sich in Geduld üben, denn das Rennspiel hat es nach längerer Zeit wieder geschafft, dass ich regelmäßig mit einem Freund im Split-Screen zocke oder mich in der Karriere vorarbeite. Ungewöhnlich für mich ist, dass ich mich sogar immer wieder mal im schweren Schwierigkeitsgrad versuche und andere Fahrhilfen ausschalte.
Mittlerweile dauern die Rennen immer länger und begeistern mich mehr und mehr. Im Splitscreen sind die Duelle mit und ohne Gegnern immer spannend, die Saison unterhält sowieso sehr gut und die bisherigen Online-Duelle waren auch fast durchgängig sehr unterhaltsam.
Es ist außerdem einfach nur klasse, wenn man mit richtig alten Golf GTI mit maximal 80-90 km/h über kurvenreiche und enge Pisten rast und im nächsten Rennen mit ultrakrassen Hochgeschwindigkeits-Audis und -Ferraris über einen fast kurvenlosen Speedway düst. Wenn diese dann ohne Probleme die 300 Stundenkilometer erreichen spürt man die Power der schwer kontrollierbaren Geschosse richtig.
Angenehm fordernd ist auch, wenn man sich sechs lange Runden lang gegen zahlreiche Attacken der Gegner erwehren muss, die einem konstant am Heck kleben und immer und immer wieder zu Überholmanövern ansetzen. Das Spiel ist einfach nur klasse und ich bin mir sicher, dass ich auch nach Abschluss der letzten Saison noch etliche Runden mit den tollen Autos drehen werde.

Heute gibt es dann aber doch endlich ein Spiel, welches Forza 3 in den nächsten Wochen Konkurrenz machen wird. Da es der Deal of the Week war, habe ich mir GTA 4: Gay Tony gekauft und spiele nun die ersten Stunden der Erweiterung. So wie ich mich kenne und so wie mein bisheriger Eindruck ist, kann ich fast schon garantieren, dass diese beiden Discs sich nun erstmal brav abwechseln werden, bis irgendwann auch die anderen Blockbuster, die sich in der Warteschleife befinden, an der Reihe sind.

Im Rennfieber – damals und heute

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Vor vielen, vielen Jahren, als ich meinen ersten Kontakt mit Videospielen hatte und an einem 386er (oder war es ein 486er) DOS-PC saß, spielte ich neben dem Klassiker Prince of Persia auch einige namhafte Spiele wie das erste FIFA, Lemminge und auch zwei Rennspielchen. Während für das erste FIFA eine Aufrüstung des Hauptspeichers von 4 auf 8 MB nötig war, liefen meine zwei Rennspiele permanent. Zum einen war das Grand Prix Circuits, eine eher realistische Rennspielsimulation. Das Spiel war für mich damals reinster Luxus. Man durfte originale Autos wie den Ferrari und echte Strecken wie Monza oder den Hockenheimring auswählen und sich dann ins Cockpit klemmen und losdüsen. Schaut euch mal das Video an, das Spiel ist dermaßen einfach gehalten und hat mir dennoch viel Spaß gemacht. Wenn ich nur die Musik höre, fühle ich mich gleich wieder zurückgesetzt.

Neben diesem Spiel hatte ich mir auf einem Diskettenmarkt auch Speed gekauft. Dazu habe ich im Netz leider keine Informationen gefunden, es war ein Vogelperspektiven-Rennspiel, bei dem man die ganze Strecke überblicken konnte und sein Auto durch die vielen Kurven lenken musste. Auch hiermit hatte ich etliche Stunden Spaß, auch wenn das Spiel an sich mehr als simpel gehalten war.
Heute sehen Rennspiele völllig anders aus. Einen Bericht über DiRT 2 habe ich ja bereits gehalten, nun dreht sich auch die Disc von Forza Motorsport 3 in meiner Xbox 360 und weckt nach langjähriger Pause wieder den Rennspielfan in mir.
Zwischen den DOS-Games und den neuen Spielen für meine Xbox 360 gab es natürlich auch ein paar Racer, allen voran ist hier die Need for Speed-Serie zu erwähnen. Vor vielen Jahren sah ich bei Bekannten Need for Speed 2 und war hin und weg, als ich es mit Lenkrad spielen durfte. Jahre später fanden Underground und Underground 2 den Weg in meine PC-Laufwerke und wurden etliche Stunden gezockt. Nicht nur das Setting, auch die richtig coolen Autos und die gelungenen Tuning-Möglichkeiten haben es mir angetan. Einen Ableger später gab es dann Most Wanted für meinen Gamecube, ebenfalls ein richtig toller NfS-Teil, bei dem ich vor allem mit den langen Verfolgungsjagden meinen Spaß hatte.Doch zurück zu Forza 3. Die Rennsimulation bietet satte 400 Autos von 50 Herstellern und über 100 Rennstrecken! Diese Fakten hauen erstmal um, sorgen sie allein doch dafür, dass man wirklich etliche Stunden beschäftigt ist. Der Karrieremodus des Spiels gefällt mir bis jetzt super und wird mich noch einige Zeit fesseln, ehe es dann zu weiteren Online-Rennen kommt. Zweimal habe ich die Online-PC von Forza 3 bis jetzt getestet, bis jetzt gab es jedes Mal viel Spaß und Spannung. Ob mit Kleinwagen à la Ford Focus und VW Golf, mit vielen bekannten Mittelklassewagen, die man auf der Straße entdecken kann oder mit richtigen Rennboliden oder gar Stocking-Cars: Die Vielfalt der Fahrzeuge ist faszinierend und sorgt für sehr viele unterschiedliche Renngefühle.
Erstaunlicherweise spiele ich auch dieses Spiel in der Cockpitperspektive. Während diese mich jahrelang abgeschreckt hat, habe ich mich nun scheinbar dran gewöhnt und großen Spaß mit ihr. Zwar habe ich stellenweise den Eindruck, dass DiRT 2 grafisch noch ein wenig runder aussieht, doch schmälert das die bombastische optische Qualität von Forza 3 in keinster Weise. Da ich zur Zeit viele Stunden auf virtuellen Rennpisten verbringe, liebäugel ich immer wieder mit dem Kauf eines Lenkrads, allerdings sind diese für die Xbox 360 enorm teuer.
Doch auch mit Controller machen die Rennen so viel Spaß, dass ich merke: Du bist zwar kein guter Rennfahrer, aber doch ein kleiner Fan des Genres.

Too much Games

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Nach den ersten drei Wochen kann ich immer noch sagen: Ich bin mit meiner neuen Arbeit zufrieden und bereue den Schritt nicht. Was jetzt aber wieder deutlich wird, ist der Mangel an Freizeit. Nachdem ich Red Steel 2 gewonnen habe und dem super Angebot zu DiRT 2 nicht widerstehen konnte, gab es anschließend zudem noch Resident Evil 5 und Forza Motorsport 3. Mit DiRT 2 habe ich zwar schon einige Stunden verbracht, dennoch fehlt noch einiges an Spielzeit, um wirklich genug von den spaßigen Schlammrennen mit der brillanten Cockpitperspektive zu haben. Von Red Steel 2 habe ich leider kaum mehr als beim Anspieltermin in Düsseldorf gesehen, dabei bin ich mir sicher, dass mir die Story noch viel Spaß machen wird.
Resident Evil 5 sagt mir ebenfalls sehr zu, sowohl optisch, als auch in Sachen Action. Aber auch hier fehlt die Zeit, ich habe nicht einmal Level 1 geschafft. Zu guter Letzt kam gestern Forza 3 an, denn DiRT 2 hat mir Lust auf mehr Rennspaß gemacht und so habe ich gestern immerhin meine erste Veranstaltung, bestehend aus drei Rennen absolviert. Erstaunlich, dass sogar ich die Einstellungen für Fahranfänger zu leicht finde. Die Bremshilfe hat mich anfangs irritiert und das ich völlig problemlos jedes Rennen gewonnen habe sagt wohl auch einiges aus.

Doch natürlich ist das noch nicht alles, denn Monster Hunter Tri ist mittlerweile für die Wii im Handel erschienen und hat einige begeisterte Empfehlungen hervorgebracht. Mich reizt die Monsterjagd sehr, vor allem, weil es endlich mal einen guten Online-Modus geben soll. Was könnte cooler sein, als ein riesiges Wesen, welches man gemeinsam mit drei Freunden bekämpft, während man sich über WiiSpeak (oder andere Chatmöglichkeiten) unterhält.
Außerdem erscheint mit Red Dead Redemption ein weiterer absoluter Hammertitel für die Xbox 360. Die Macher von GTA bescheren uns ein Open World-Spiel mit traumhaften Landschaften und Westernstädten. Coole Charaktere, eine unterhaltsame Story, gewohnt gutes Gameplay und ein genialer Online-Modus scheinen auf uns zuzukommen. Für mich ein definitives Must-Have, welches am 21. Mai erscheint und ich bin mir recht sicher, dass ich nur schwer widerstehen kann.
Was gibt es tolleres für einen Zocker, als in einer solchen Flut an Top-Titeln unterzugehen? Eigentlich nichts, wenn da nicht das Problem mit der Zeit wäre. Ich kam diese Woche bis auf gestern an keinem Tag dazu, auch nur eine halbe Stunde zu spielen und am Wochenende hat man meistens auch einige Termine. Doch das Jammern hilft nichts, daher nutze ich die freie Zeit jetzt erstmal dazu, eines der viele neuen Games zu zocken.

Komm, hol das Lasso raus!

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Vor über zwei Monaten habe ich bereits kurz angerissen, dass ich mich sehr auf Red Dead Redemption freue. Morgen in einem Monat erscheint das Westernspiel dann auch endlich und ich ist zur Zeit ganz oben auf meiner Most-Wanted-Liste.
Was macht dieses Spiel so interessant?
Zuerst einmal ist da die atemberaubende Kulisse. Das Spiel sieht einfach toll aus, wenn man Bilder vom Sonnenausgang von einem kleinen Hügel aus beobachtet, während sich über die weite Ebene unter einem die Nacht über das Land legt.
Dann gibt es die riesige offene Spielwelt mit Städten, Ebenen und anderen abwechslungsreichen Landschaften. Von der Story habe ich mich noch nicht allzu sehr hypen lassen, über sie weiß ich kaum etwas. Wenn ich allerdings an die letzten GTA-Spiele denke, dann habe ich keine Sorge, dass die Entwickler es hier verbocken.
Richtig begeistert war ich aber von den Informationen und Bildern zum Online-Modus des Sandbox-Games. Bis zu 16 Spieler können gegeneinander antreten oder sich zu kleinen Gruppen vereinigen. Gemeinsames Jagen ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die beeindruckend im folgenden Video dargestellt werden.
Zum Schluss scheint man sich auf einen gelungenen Western-Soundtrack freuen zu dürfen und zumindest optisch erinnert das Gameplay bzw. speziell die Steuerung stark an ein GTA, also auch an gewohnt Gutes.