Erfahrungsbericht zur Batman Live-Show

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Gestern Abend haben wir uns in der Lanxess Arena in Köln die neue Show „Batman Live“ angeschaut. Bevor  ich mich der Beschreibung und Bewertung der Action-Show widme, sind wohl ein paar Vorworte angebracht.

Mein bisheriger Kontakt mit Batman

Ich bin kein Batman-Fan, allerdings kann man mich durchaus als Batman-Interessiert bezeichnen. Mein Kontakt mit dem Superheld besteht aus drei Filmen (Batmans Rückkehr, Batman Begins und The Dark Knight) und den Spielen Lego Batman und Batman Arkham Asylum. Besonders Arkham Asylum hat mich großartig unterhalten und schlichtweg begeistert, weshalb ich aktuell auch an einem Blogartikel zu diesem Spiel schreibe. Spätestens seit den Spielen kenne ich zumindest einige Bösewichte und habe dank ihnen immer größeres Interesse an dem Thema entwickelt.

Die Erwartungshaltung

Im Vorfeld habe ich mir einige Erfahrungsberichte zur Show durchgelesen. Ziemlich genau die Hälfte war begeistert, während die andere Hälfte nur einen Stern vergab und von riesiger Enttäuschung schrieb. Hauptkritikpunkt war die Tatsache, dass alle Darsteller während der ganzen Show Playback sprechen und das ziemlich schlecht. Okay, dachte ich mir und schraubte meine Erwartungshaltung etwas nach unten. Nun wusste ich von dem Kritikpunkt und konnte mich darauf einstellen.

Die Hinfahrt, unsere Plätze und der erste Eindruck

Die Hinfahrt mit dem Auto (wir waren zu dritt) dauerte etwas länger als geplant, da zum einen der Verkehr hin und wieder stockte (gestern wurde im öffentlichen Verkehr gestreikt) und es zum anderen sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt an einem Stück regnete. Zusätzlich habe ich die Beschilderung ignoriert und wir haben so durch ein paar Umwege eine Mini-Stadtrundfahrt durch Köln gemacht. Mit ausreichend Zeitpuffer und einem guten Parkplatz im P1 direkt an der Lanxess Arena zum durchaus annehmbaren Arena-Tarif von 4,50 Euro konnten wir jedoch darüber hinwegsehen und nahmen schließlich unsere Plätze auf der untersten Ebene direkt vor der Bühne ein.
Wir hatten Gotham City Seats gebucht, deren einzige Vorteile aus der Nähe zur Bühne und dem coolen Namen bestehen. Ein Blick in die Ränge zeigte kurz vor Beginn der Show doch einige Lücken. Ausverkauft war das garantiert nicht.
Schon beim Betreten der Lanxess Arena fiel das Bühnenbild ins Auge. Ein riesiger Bildschirm in Fledermausform zeigte die Skyline von Gotham City. Davor befanden sich auf der weit in die Zuschauer ragende Bühne einige wichtige Gebäude der Stadt. Im Hintergrund heulten Sirenen und vermittelten das Gefühl, sich inmitten der Stadt der Verbrecher zu befinden. Doch es blieb nicht viel Zeit, die tolle Kulisse zu genießen, denn es ging ziemlich pünktlich los.

Die Show

Gleich zu Beginn wird ein grausames Erlebnis aus Bruce Waynes Kindheit gezeigt: Seine Eltern werden erschossen und er bleibt alleine zurück. Viele Jahre später weiß keiner, dass der Millionär hinter dem Verbrecher jagenden Batman steckt. Er lernt einen Jungen namens Dick Grayson kennen, dem gerade genau das gleiche Schicksal widerfahren ist, wie einst Batman.
Mithilfe des riesigen Bildschirms wird die Story der Show in einer Art Comic immer wieder vorangetrieben. Doch auch die „echten“ Bühnenbilder wechseln stetig, genauso wie auch die auftretenden Bösewichte, mit denen es Batman zu tun bekommt. Batman lernt seinen späteren Gefährten Robin immer besser kennen, während Oberfiesling Joker mal wieder etwas Großes plant.

Nachfolgend haben zahlreiche bekannte Charaktere ihre Auftritte: Ob Catwoman, der Pinguin, Riddler, Two Face, Harley Quinn, Poison Yvi oder Scarecrow – die Kostüme sind echt gut gelungen. Vor allem Harley Quinn oder Scarecrow (der allerdings nur einen kurzen Auftritt hat) werden sehr treffend dargestellt.
Batmans Auftritte und die der Bösewichte sind stets beeindruckend inszeniert, genauso wie auch die verschiedenen Orte, in denen die Szenen stattfinden. Da wären beispielsweise die Bathöhle (inklusive Batmobil), Gotham City, Arkham Asylum oder das Anwesen von Bruce Wayne. Besonders der Joker macht immer wieder mit spektakulären Ankünften auf sich aufmerksam. Mal erscheint sein riesiger Kopf, dann taucht er plötzlich in einem Heißluftballon auf, den Harley Quinn kurze Zeit später mit einer Bazooka unter einer beeindruckenden Explosion zerstört.
Schon beim ersten gesprochenen Wort fällt das auf, was so viele kritisieren: Das Playback. Die meisten Darsteller sprechen wirklich auffällig anders, was natürlich weniger gut aussieht. Besonders bei Robin vermutete ich, dass er seine Texte auf Englisch spricht, während der Joker seine Sache noch am besten machte. Natürlich wusste ich, was mich erwartet, doch insgesamt fand ich die Playback-Sache nun nicht vernichtend schlimm. Wäre es besser gewesen, die stets herumspringenden Akteure atemlos und in gebrochenem Deutsch zu hören? Außerdem lag der Fokus der Show eindeutig auf der Action, die darunter in meinen Augen nicht litt. Dennoch gibt es hier seitens der Darsteller klares Verbesserungspotential. Wenn alle ihre Texte wenigstens halbwegs auswendig könnten, wären die Lippenbewegungen zumindest nicht so auffällig abweichend.

Fazit

Batman Live hat mich nun nicht zu Jubelstürmen bewegt, was aber zum Teil auch daran lag, dass man sich nicht wie in einem Musical vorkam, sondern eher wie in einem Kinofilm. Ich habe den Besuch auf keinen Fall bereut, denn die vielen Darsteller mit ihren überzeugenden Kostümen und die durch den spektakulären und riesigen Bildschirm unterstützte Zirkus-Action haben Spaß gemacht.
Sicherlich hätte man hier und da ein paar Sachen besser machen können, allem voran gilt das natürlich für die Umsetzung des Playbacks. An Batman Live scheiden sich wohl die Geister. Entweder man ist zufrieden bis begeistert oder man ist abgrundtief enttäuscht.
In meiner Erinnerung bleiben jedenfalls keine Bilder von unsauberen Lippenbewegungen, sondern eine bild- und soundgewaltige und am Ende durchaus gelungene Inszenierung des Batman-Universums.

Back in the snow!

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Endlich ist es wieder so weit! Relativ spontan werden wir in etwa einem Monat in der Schweiz Winterurlaub machen. Ein paar Tage lang werde ich mir Skier leihen und endlich wieder ein paar Skipisten hinunterjagen. Zum ersten Mal seit dem Winter 2005/06, also nach über 6 Jahren Pause. Ich freue mich dementsprechend riesig! Damals haben wir uns am Snowboarden versucht, sind aber gnadenlos gescheitert. Grund war nur eine einzige Stunde Unterricht, die uns nicht einmal genug Stoff beibrachte, um Kurven zu fahren. Dementsprechend frustrierend und anstrengend waren auch sämtliche Abfahrten des Urlaubs, so dass der Idiotenhügel zu unserem Hauptaufenthaltort wurde. Nur eine Skischaukel am letzten Tag konnte den Aufenthalt in den Alpen aus Pisten-Sicht wieder geradebiegen.
Diesmal werde ich das Experiment nicht erneut eingehen, sondern mich ausschließlich mit Skiern den Bergpanoramen widmen. Ich bin gespannt, wie lange ich brauche, um wieder anständig fahren zu können. Außerdem hoffe ich, meinen Horror vor Schleppliften zu überwinden – mit dem Snowboard habe ich es nämlich nicht nach oben geschafft und musste anschließend zu Fuß den Hügel hochstapfen.
Hoffentlich gibt es ganz viel Schnee und neben dem Skifahren auch Zeit für Erholung. Ich bin mir aber in jedem Fall sicher, dass ich nach dem Urlaub ein, zwei schöne Bilder von Sarah präsentieren kann.

Eine gravierende Idee

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Während ich auf den Monitor starrte, kam mir plötzlich eine Idee, die vieles verändert. Es war die Idee zu einem zentralen Thema meines Romans, womit ich bis zuletzt nicht zufrieden war. Sie hat mich sofort begeistert und ich verfiel in eine Art Schreibeuphorie. In der Enzyklopädie hatte ich gerade erst mit dem brenzligen Thema angefangen und schrieb mir anschließend gleich mal die Finger wund.
Jetzt bin ich schon deutlich zufriedener, auch wenn an den bisherigen Gedanken noch ausführlich gefeilt werden muss. Aber die Motivation für den zweiten Durchgang steigt nach wie vor mit jeder Änderung. Die neue Idee wird viel Umschreibarbeit mit sich bringen, aber dafür wird mir der Roman im Anschluss deutlich besser gefallen.
Aktuell arbeite ich an einer Liste mit allen wichtigen Ereignissen in meiner Welt, die dann ausführlich in der Enzyklopädie beschreiben werden. Auch wenn ich zwischendurch immer wieder mit kleinen Schreibblockaden zu kämpfen habe – das Ausarbeiten des gesamten Drumherums meiner Fantasy-Welt macht einfach riesigen Spaß. Daher habe ich mir vorgenommen, diesen großen Schauplatz für zahlreiche Abenteuer auszunutzen. Mir ist noch nicht ganz klar, wie viele Teile die aktuelle Geschichte bietet, aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, dort auch andere Story-Stränge spielen zu lassen.

Über Karneval in Amsterdam

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Von Samstag morgen bis Montag Abend sind wir aus Aachen geflüchtet und haben uns stattdessen das vom Karneval weitgehend unberührte Amsterdam angeschaut.
Am Samstag waren wir im Artis Zoo in Amsterdam, einem sehr alten, aber schönen und clever angelegten Tierpark inmitten der Stadt. Sonntag und Montag zeigte sich dann sehr häufig die Sonne bei kaltem Wind, insgesamt aber angenehmen Temperaturen. Sonntag haben wir neben einer Grachten- und einer Busrundfahrt durch die Stadt auch das NEMO besucht. Dabei handelt es sich um ein Science Center, in dem viele interessante Experimente zum Anfassen ausgestellt sind.
Den Montag nutzten wir zum Besuch dreier Sehenswürdigkeiten. Am Morgen gesellten wir uns zu den lebensechten Wachsfiguren in Madame Tussauds. So standen wir neben Captain Jack Sparrow, Lady Gaga, Barack Obama und anderen weltbekannten Persönlichkeiten und haben dabei natürlich zahlreiche Fotos gemacht. Am Mittag besuchten wir die sogenannte Heineken Experience. Die „Abenteuer-Brauerei“ erklärt audiovisuell spannend, wie das berühmte Bier gebraut wird. Es gibt Entspannungsecken, viele Stationen um selbst Part eines lustigen Videos oder Fotos zu werden und natürlich darf man auch von dem Bier probieren.

Zum Abschluss haben wir dann den Amsterdam Dungeon besucht – es war unser erster Dungeon überhaupt. Ich war nicht ganz in der Stimmung, um mich ausreichend zu gruseln und wurde auch etwas aus der Atmosphäre gerissen, da die Schauspieler ihre Texte sowohl in Englisch als auch in Niederländisch aufsagten. Dennoch waren die Kulissen toll und der Dungeon insgesamt eine schaurig-schöne Erfahrung.
Amsterdam ist auf jeden Fall eine Stadt, die man mal gesehen haben sollte. Wahnsinn, auf wie vielen Pfeilern alles erbaut wurde, das Wasser ist wirklich allgegenwärtig. Beeindruckt hat mich auch die Internationalität der Stadt. Wenn man durch die äußerst lebhaften Straßen geht, dann hört man an jeder Ecke das vielgenutzte Englisch aber auch Französisch, Spanisch und hin und wieder auch Deutsch. Bei der Heineken Experience waren beispielsweise alle Texttafeln, Filme und andere Interaktionen vollständig in Englisch gehalten.
Der Städtetrip war durch die viele Lauferei zwar anstrengend, hat sich aber trotzdem vollauf gelohnt!

In Kürze findet ihr übrigens ergänzend zu diesem Blogpost einen sehr ausführlichen und bewertenden Bericht in Sarahs Blog.

Most-Wanted Kinofilm: Der Hobbit

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Die Herr der Ringe-Filme waren einfach grandios. Ich liebe sie und so ist es nicht verwunderlich, dass die Spielfilm-Trilogie in der Extended-Edition auf Blu-ray sehr weit oben auf meiner Wunschliste steht.
Nach vielem Hin und Her steht nun fest, dass der erste Teil der zweigeteilten Verfilmung des kleinen Hobbits im Dezember in die deutschen Kinos kommt. Regie führt wie schon bei den Herr der Ringe-Filmen Peter Jackson, was vermutlich sämtliche Fan-Herzen erfreut. Auch viele Darsteller aus den letzten Filmen konnten erneut gewonnen werden. Beispielhaft seien hier Ian McKellen (Gandalf), Andy Serkis (Gollum), Hugo Weaving (Elrond), Orlando Bloom (Legolas), Cate Blanchett (Galadriel), Elijah Wood (Frodo) und Christopher Lee (Saruman) aufgeführt.
Weiterhin gibt es aktuell fünf sehr interessante Produktions-Videos, die Peter Jackson während der Dreharbeiten erstellt hat und seinen Fans präsentiert. Um den Rahmen des Blogeintrags nicht mit Videos zu sprengen, liste ich hier einfach alle Links auf:

Teil 6 ist schon angekündigt und sobald er erschienen ist, werde ich den Link mit einem kleinen Update nachreichen. Die Videos sind wirklich sehenswert und machen Lust auf die Kinofilme. Daher freue ich mich auch wie ein kleines Kind auf „Eine unerwartete Reise“, auch wenn es bis dahin noch einige Monate dauert. Um die Wartezeit zu überbrücken, knöpfe ich mir nochmal das Buch vor und frische so mein Hobbit-Wissen auf.

Eine eigene kleine Enzyklopädie!?

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Vor kurzem habe ich von dem Erschaffen einer neuen Welt geschrieben. Das Thema fesselt mich derart, dass ich mich aktuell noch ausführlicher damit beschäftige. Ich habe mich folglich nicht nur auf Städte und Landschaftszüge versteift, sondern zusätzlich jeden vorkommenden Charakter und jedes bis dato unbekannte Wesen aufgelistet. So ist ein Dokument entstanden, in dem ich zur Zeit all diese Punkte abarbeite und mehr oder weniger ausführlich beschreibe.
Mein Ziel ist es jedoch, nicht nur die im ersten Roman vorkommenden Personen und Städte zu charakterisieren, sondern vielmehr eine Art Enzyklopädie zu erschaffen, die alle wissenswerten Informationen zu meiner eigenen Welt beinhaltet. Damit sind genauso Orte fernab des Geschehens gemeint, wie auch Personen, die es möglicherweise gar nicht mehr gibt, die jedoch die Geschichte der Welt geprägt haben.
Es wäre ein Traum für mich, wenn es irgendwann einmal nicht nur mehrere Romane zu dieser Welt und den dort stattfindenden Abenteuern geben würde, sondern wenn man zusätzlich Kartenmaterial und eine kleine Enzyklopädie in Händen halten könnte.
Besonders freue ich mich auch über den großartigen positiven Nebeneffekt: Von Tag zu Tag freue ich mich mehr auf den zweiten Korrektur-Durchlauf, da mir immer wieder neue Ideen für Anpassungen oder Erweiterungen kommen.

Slim – mein Schatz!

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Seit Ende 2009 besitze ich eine Xbox 360. Es ist eine weiße Pro mit 60 GB Festplatte. Sie hat ihre Dienste bis jetzt wunderbar getan, doch schon länger spielte ich mit dem Gedanken, mir eine Slim zuzulegen.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie hat eine größere Festplatte, sie ist deutlich leiser, sie weist einen geringeren Stromverbrauch auf, sie ist weniger klobig und sie besitzt integriertes WLAN. Nun gab es im Saturn ein ziemlich unschlagbares Angebot: Die Slim-Konsole mit 250 GB Festplatte im Bundle mit Forza Motorsport 3, Crysis 2 (als Download) und 3 Monaten Gold für günstige 149 Euro. Da konnte ich nicht widerstehen und musste zuschlagen.
Somit schnurrt nun ein leises, schwarzes Kästchen neben dem Fernseher und soll mich die nächsten Jahre durch das Universum der Xbox 360-Spiele begleiten.
Mit dem Kauf der Slim habe ich mich aber auch gleichzeitig dazu entschieden, mir vorerst keinen Nintendo 3DS, keine Nintendo WiiU und auch keinen Xbox 360-Nachfolger (der sowieso erst noch angekündigt werden muss) zuzulegen. Ich möchte mich stattdessen auf die Abarbeitung aller ungespielten oder noch nicht abgeschlossenen Wii- und Xbox 360-Titel konzentrieren.

Das Erschaffen einer neuen Welt

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Da mein Roman in einer selbst erfundenen Fantasy-Welt spielt, liegt es an mir, diese nun mit Leben zu füllen. Natürlich lebt die Welt zumindest da, wo sich auch die Hauptdarsteller meines Buches befinden. Doch auch abseits davon sollten die erfundenen Städte und Ländereien nicht nur Statisten sein. Daher beschäftige ich mich zur Zeit besonders damit, die gesamte Fantasy-Welt mit einer eigenen Geschichte zu füllen. Und das macht riesigen Spaß!
Ob man Ländereien tauft, sich die Mysterien und Legenden zu einem geheimnisvollen See ausdenkt oder Städte charakterisiert – es gibt beinahe unendlich viele Möglichkeiten.
Ich habe nun auch eine Landkarte erstellt, die zwar noch handgemalt (und somit eher unansehnlich) ist, aber doch eine gute Grundlage bildet. Sie hat mir dabei geholfen, bis dato noch namenlose Städte zu entwickeln und sie so ausführlich wie möglich zu beschrieben. Dazu habe ich mir überlegt, wie viele Einwohner in jeder wichtigen Stadt ungefähr leben können. Dazu müssen natürlich einige Faktoren berücksichtigt werden. Wie viel Landwartschaft ist möglich? Gibt es gute Transportwege, sprich Straßen, einen Fluss oder liegt die Stadt am Meer? So erhält man schonmal grobe Grenzen.

Doch das Schöne an einer selbst erschafften Fantasy-Welt sind immer noch die Freiheiten. Wieso sollte es nicht völlig neue Möglichkeiten geben, die den Einwohnern ein gutes Leben ermöglichen? Man kann sich folglich ganz gut an den Bevölkerungszahlen mittelalterlicher Städte und Länder orientieren, muss sich aber nicht zwingend daran halten.
Während der Ausarbeitung der Welt haben sich sofort einige Ideen für mögliche weitere Abenteuer in mein Hirn gebrannt. Außerdem schweben mir für den zweiten Korrektur-Durchlauf nun auch zahlreiche Ergänzungen und detailliertere Ausführungen vor. Das motiviert ungemein, daher stürze ich mich nun mit Freude ein weiteres Mal auf die vielen Kapitel.

Meine Top 5 der in 2011 gespielten Spiele

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Das Spielejahr 2011 hat viele Top-Titel herausgebracht, doch nur wenige habe ich auch schon gespielt. Stattdessen hinke ich ziemlich hinterher und hatte im vergangenen Jahr mit Spielen meinen Spaß, die überwiegend aus den Vorjahren stammen. Titel wie Batman Arkham City, Assassin’s Creed Revelations, The Legend of Zelda: Skyward Sword etc. sind folglich nur deshalb nicht aufgeführt, weil ich sie noch gar nicht besitze oder noch lange nicht durchgespielt habe. Hier also nun meine Top 5 des Jahres 2011:

1. Red Dead Redemption
Wow! Ich habe im Frühjahr die eigentliche Story durchgespielt, direkt danach das Add-On „Undead Nightmare“. Ich war und bin absolut begeistert. Immer wieder kamen die tollen Erinnerungen an die sehr glaubwürdig gestaltete und wunderschöne Spielwelt auf, also habe ich mich Ende des vergangenen Jahres nochmal hingesetzt. Eine sehr spaßige Online-Session und die Jagd nach einigen motivierenden Achievments hat mich mal wieder in bis dato unbekannte Gegenden geführt. Ich bin einfach nur begeistert von dem Spiel und hoffe unbedingt auf einen Nachfolger.
Siehe auch: „Ausflug in die unendlichen Weiten des wilden Westens“

2. Batman Arkham Asylum
Und nochmal Wow! Ich hatte schon lange Interesse an dem Spiel, aber das es mich am Ende so begeistern würde, konnte ich nicht ahnen. Die Abenteuer mit Batman in der außer Kontrolle geratenen Anstalt sind einfach brillant inszeniert und spielen sich wundervoll. Der Joker und die vielen anderen Bösewichte werden nahezu perfekt dargestellt. Derzeit spiele ich den Nachfolger, der mich aufgrund der offeneren bzw. größeren Spielwelt noch etwas überfordert. Sobald ich auch diesen Teil durchgespielt habe, werde ich mit einem Blogpost etwas detaillierter auf die beiden Spiele eingehen.

3. LEGO Harry Potter: Die Jahre 1-4

Bereits Mitte 2010 habe ich dieses Spiel für WiiG getestet und war sehr angetan. Dann habe ich es mir für die Xbox 360 zugelegt und mich gleich nochmal draufgestürzt. Es ist eines der ganz wenigen 100%-Spiele bei mir. Grund ist die zauberhafte Harry Potter-Atmosphäre, die in meinen Augen kein Spiel so gut auf den Bildschirm bringt, wie die LEGO-Umsetzung.
Siehe auch: „LEGO Harry Potter: Die Jahre 1-4 – It’s magic!“

4. Risen
Das Spiel ist zwar schon 2009 erschienen und ich habe es releasenah auch relativ weit gespielt, aber eben nicht beendet. Daher habe ich mir vor nicht allzu langer Zeit nochmal ein Herz gefasst und von vorne angefangen. Und diesmal blieb ich am Ball und war bis zum Ende glücklich und zufrieden. Gut, für Teil 2 kann noch einiges verbessert werden, aber das von mir so geliebte Gothic-Feeling war durchaus vorhanden.
Siehe auch: Testbericht zu Risen

5. Scene it – Kinohits
Als Filmfans kamen wir erst letztes Jahr darauf, dass dieses Quizspiel etwas für uns sein könnte. Und es schlug ein wie eine Bombe. Tagelang machten wir gemeinsam mit Freunden Ausflüge durch die Filmgeschichte und hatten dabei richtig viel Spaß!
Siehe auch: „Im Quizfieber“

Projekt 366

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„Was ist denn das schon wieder?“, denken sich wohl die meisten Leser. Ja, es hat mal wieder mit dem Schreiben zu tun. Wobei, in meinem Fall eher mit dem Korrekturlesen von Projekt A.
Durch das Forum Schreibwerkstatt bin ich auf den NaNoWriMo aufmerksam geworden und habe ihn bereits zweimal erfolgreich bestritten. Dort gibt es nun ein neues Projekt: Man soll 366 Tage in diesem (Schalt-)Jahr schreiben, um so nicht nur in einem Power-Monat am Ball zu bleiben. Das Tagesziel ist dabei natürlich deutlich niedriger gesteckt, damit man nicht schon nach einer Woche den Anschluss verliert. Als Richtwert dienen 500 Wörter pro Tag. Jeder Teilnehmer kann sein Tagesziel jedoch selbst bestimmen und muss die Wörter nur entsprechend umrechnen. Da ich zur Zeit ausschließlich korrigiere, rechne ich gar nicht mit Zahlen. Für mich bedeutet jede korrigierte Szene 500 Wörter für die Statistik. Einige Szenen sind recht kurz, werden jedoch durch sehr lange Abschnitte wieder ausgeglichen.

Mir gefällt das Projekt sehr, da es mich nun auch abseits des Novembers zu täglichen Schreibarbeiten motiviert. Daher bin ich nun mit Korrekturdurchlauf 1 beinahe fertig. Ich werde mich danach fast umgehend auf den zweiten Durchlauf stürzen, doch warum der plötzlich so wichtig und vor allem motivierend geworden ist, werde ich erst in Kürze bekanntgeben…