Alaaf, Helau, nerv, nerv…

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Es ist wieder soweit! Endlich dürfen alle Menschen, die sonst zum Lachen nur in den Keller gehen, ausgelassen saufen und sich mit jedem gut verstehen. Was sonst nicht machbar scheint, macht der Karneval möglich. Man kann mit jedem gut Freund sein. Okay, wenn zuviel Alkohol im Spiel ist, gibt es hier und da auch mal Schlägereien, aber das ist ja nicht so schlimm.

Auf die Narrenzeit warten jährlich Millionen Deutsche und gröhlen sich in diesen Tagen fröhlich durch die Tage und Nächte. Zum Glück begegnet man auch immer wieder ausgefallenen und aufwendigen Kostümierungen, ansonsten wäre der Karneval wohl ein einziges aufgesetztes und verlängertes Saufwochenende.
Dieses Jahr sind wir wohl kaum bis gar nicht draußen und das ist auch gut so. Ich habe die Nase nach einer Terror-Nacht im Haus ohne Rücksicht auf normal Arbeitende schon gestrichen voll. Ich freue mich folglich schon wieder drauf, wenn wieder der Alltag einkehrt und man auch einfach grundlos gute Laune haben darf – was leider nicht für alle Menschen normal ist.
Solange der Karneval aber noch andauert, wünsche ich allen Feiernden viel Spaß, ergötze mich selbst eher an den Kostümen und genieße den freien Montag (und somit wohl größte Pluspunkt der fünften Jahreszeit).

Dshini: Wunsch erfüllt!

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Natürlich ist es nichts allzu großes, doch nach nicht einmal zwei Monaten wurde mein erster Wunsch auf Dshini.net erfüllt. Es handelt sich um die zweite Staffel von How I Met Your Mother und mittlerweile ist das Päckchen von Amazon tatsächlich angekommen.
Wie bereits berichtet verdient man sich auf der Seite durch Aktivität sogenannte Dshins, die man beliebig auf Wünsche spenden kann – natürlich auch auf die eigenen. Gerade zu Anfang bekam man pro Tag ohne großen Aufwand eine ordentliche Zahl an Dshins, mittlerweile hat sich das etwas geändert und es sind nicht mehr ganz so viele. Doch da man nichts machen muss, außer sich hin und wieder mal anzumelden und ein paar Dinge zu erledigen, lohnt sich das Ganze durchaus. Zwar musste ich nach dem Erfüllen des Wunsches relativ lange warten, doch irgendwann kam das Päckchen endlich an. Es kostet nichts und da die geniale zweite Staffel von HIMYM nun daheim steht, kann ich Dshini nur empfehlen. Ich jedenfalls werde weiterhin ab und an reinschauen und kontinuierlich auf den nächsten Wunsch sparen.

Die Lust aufs Schreiben

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Es ist zum Haare raufen. Seit Tagen juckt es mir nun schon in den Fingern zu Schreiben. Sei es ein Test, ein Blogeintrag oder endlich wieder ein Abschnitt für mein Buch. Gleichzeitig herrscht aber eine akute Schreibblockade und ich komme nicht über wenige Worte hinaus.
Das ist wirklich ärgerlich, doch ich hoffe, dass spätestens mit dem anstehenden Wochenende und diesem Blogeintrag die Worte wieder fließen. Ideen schießen mir immer wieder in den Kopf und in bestimmten Momenten überkommt mich ein richtiges heftiges Verlangen, irgendetwas zu Schreiben.

Am meisten ärgert mich diese Blockade im Hinblick auf mein Buch. Seit geraumer Zeit herrscht bei mir großer Zeitmangel, wenn dazu noch so etwas kommt, dann geht gar nix mehr. Aber genug beschwert, im letzten Monat hatte ich einige Blogeinträge im Hinterkopf, die nun halt im Oktober ihren Weg an die Oberfläche finden werden. Hoffen wir also auf einen schreibwütigen Monat.

Persönliche Sturmwelten-Trilogie gewonnen!

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Seit einigen Wochen verfolge ich nun schon Neuigkeiten von der Literatur-Agentur Schmidt & Abrahams. Aufgefallen sind sie mir während einer meiner Suchen nach Agenturen und/oder Verlagen im Internet. Auch wenn mein Buch noch lange nicht fertig ist, man macht sich ja mit Freuden schon im Vorhinein schlau.
Einer der Autoren ist Christoph Hardebusch, der mit den drei „Die Trolle“-Bänden bekannt geworden ist und zuletzt den dritten Teil der Sturmwelten-Trilogie veröffentlicht hat. Durch Zufall habe ich bei Twitter eine Erinnerung zu einem Facebook-Gewinnspiel von Schrift-Art (der Name der Agentur im Netz) entdeckt und gleich mal vorbeigeschaut.
Das Thema lautete Piraterie, Rum und gesetzte Segel, man sollte einfach dazu passende Links posten. Da es kaum Teilnehmer gab, habe ich mein Glück einfach mal versucht und wurde auch ziemlich schnell fündig. Ich präsentiere: Pippi Langstrumpf mit „Seeräuberopa Fabian“

Gespannt wartete ich ab, es gab schließlich interessante Preise. Die Agentur wollte Belegexemplare loswerden und verloste deshalb:

– die komplette „Sturmwelten“-Trilogie von Christoph Hardebusch
– ein Peter S. Beagle-Paket
– das Narnia-Rollenspiel
– Linda Budingers „Nebelburg“

Schließlich jubelte ich laut, denn mir wurde mitgeteilt, dass ich tatsächlich einer der Gewinner war. Ich habe als Wunschgewinn die Trilogie von Christoph Hardebusch angegeben und nach ein paar Tagen auch zugeschickt bekommen – mit drei persönlichen Signierungen.
Ich habe mich wirklich riesig gefreut und bin mir sicher, dass die Bücher mir schon bald viele schöne Lesestunden bescheren werden. Deshalb gilt mein Dank Christoph Hardebusch, Pippi Langstrumpf und natürlich der sympathischen Agentur Schmidt & Abrahams.

Ecosia – die umweltfreundliche Suchmaschine

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Vor kurzem bin ich im Netz auf eine interessante Suchmaschine gestoßen. Ecosia lautet der Name und anders als beispielsweise bei Google werden die Werbeeinnahmen zu einem großen Teil an ein Regenwaldschutz-Projekt des WWF gespendet. Folgendes Video erklärt die Funktionsweise ganz gut:

Wenn man das Plug-In für Firefox, den Internet Explorer oder andere Browser installiert (hier wirds gemacht), bekommt man stets angezeigt, wie viele Quadratmeter man selbst gesichert hat und wie viel insgesamt gerettet wurden. Mir gefällt die Idee sehr, auch wenn die aktuelle Fläche mit gut 167 Quadratkilometern noch recht überschaubar ist. Nun möchte ich mit diesem Blogeintrag bewirken, dass die Suchmaschine bekannter gemacht wird, was mit Sicherheit auch das aktuelle große Ziel von Ecosia selbst sein sollte.
Da sie genauso funktioniert wie Google und man bei Unzufriedenheit mit den Suchergebnissen mit einem Klick auf die Ergebnisse anderer Suchmaschinen zugreifen kann, spricht eigentlich nichts dagegen, ab sofort über Ecosia zu suchen. Genauso mache ich das auch und habe auch schon das Plug-In installiert. Beim alltäglichen Surfen der Umwelt weiterhelfen, da sollte wirklich jeder mitmachen.

Ergänzung: Für diejenigen, die kaum glauben können, dass das Geld wirklich gespendet wird und somit dem Regenwald zugute kommt, veröffentlicht Ecosia Belege von den monatlichen Spenden. Monatlich kamen zuletzt über 10.000 Euro zusammen: -> Klick!

Erfüllt Dshini mir einen Wunsch?

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Vor ein paar Tagen habe ich mich bei der Seite Dshini.net angemeldet, da mir des Öfteren die Verlinkungen aufgefallen waren. Nun bin ich fleißig dabei, meine Level zu steigern, um irgendwann einen kleinen Wunsch erfüllt zu bekommen.
Worum es geht? Dshini ist eine Seite, bei der Aktivität mit sogenannten Dshins belohnt wird. Gegen eine gewisse Anzahl dieser Währung kann man dann im Shop Produkte erwerben (was zur Zeit allerdings nicht möglich ist). Es gibt aber auch die Möglichkeit, einen Wunsch zu definierien. In diesem Fall ist auch die Wahrscheinlichkeit höher, dass andere User ein paar Dshins spenden. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Raumstation? Kostet nur etwa 2 Milliarden Dshins… Gespendet wird natürlich besonders dann, wenn man einen Spendenwunsch äußert.
Und hier kommen wir auch schon zu dem Punkt, den ich an Dshini am meisten mag. Man kann von der Idee halten, was man möchte, aber die Möglichkeit, hier ganz leicht jeden Tag mit jedem Dshin einen Cent für WWF, Greenpeace, UNICEF, Brot für die Welt & Co spenden zu können, überzeugt mich. Es gibt tägliche Erfolge, für die man anfangs je einen Dshin erhält, dazu gehört auch das tägliche Spenden an eine soziale Organisation. Auch, dass man eigens ausgewählte Projekte unterstützen kann und darauf mit Aktivität spart, gefällt mir sehr.

So ertappt man mich nun dabei, täglich ein paar Spielchen und Klicks zu tätigen, während ich mir noch überlege, welche Wünsche ich demnächst erstelle. Mir schwebt eine gesunde Mischung aus einem Game und dem WWF vor.
Falls ihr auch überlegt, euch dort anzumelden und einfach mal reinzuschauen oder aktiv mitzumachen, dann könnt ihr dies über folgenden Link. Man muss von irgendjemandem eingeladen werden, bevor man freigeschaltet wird.

GamesCom: 3DS angezockt!

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Mein persönliches Highlight der GamesCom 2010 war ohne Frage die Möglichkeit, Nintendos neuen Handheld anzuspielen. Hinter verschlossenen Türen und selbst für die Presse nur mit Termin zugänglich durfte unser Team alle E3-Demos anspielen bzw. -schauen.
Endlich gibt es keine neue Erweiterungsversion, sondern einen vollwertigen Nachfolger, der allerhand verspricht. Der Nintendo 3DS weist äußerlich große Ähnlichkeiten zu seinem Vorgänger auf, doch mittlerweile ist ja bekannt, dass das Design nicht endgültig ist. Auffällig ist gleich der kleine und flache Analogstick, der sich beim Testen erstaunlich angenehm an den Daumen geschmiegt hat.
Doch was am meisten interessiert hat, war natürlich die Frage: Wie gut ist der 3D-Effekt? Ich war gespannt wie ein kleines Kind, als mir der 3DS in die Hand gedrückt wurde und mein Blick auf dem oberen 3D-Bildschirm ruhte. Dann gab es endlich ein 3DS-Intro zu sehen und ein breites Grinsen stahl sich auf mein Gesicht. Es ist tatsächlich dreidimensional! Und es sieht richtig schick aus! Daran, den stufenlosen 3D-Schieberegler auch nur anzufassen, habe ich natürlich kein bisschen gedacht, stattdessen wurden meine ersten brillenlosen 3D-Momente richtig ausgekostet.
Der Effekt sorgt für wesentlich mehr Tiefe der Bilder. So hat man auch den Eindruck, dass man einfach in den Bildschirm hineinfassen kann. Während ich hier schreibe, kann ich immer noch nicht glauben, wie toll das kleine Gerät funktioniert. Doch wie bereits bekannt ist, gibt es auch einen Nachtteil beim 3D-Gucken. Man muss wirklich gerade auf den Bildschirm schauen. Bewegt man sich minimal nach rechts oder links, so gibt es einen merklichen Knick in der Optik und der Effekt ist nicht mehr vollkommen. Bei einer Konsole wäre so etwas natürlich ein K.O.-Kriterium, bei einem Handheld finde ich das aber nicht so schlimm, da man üblicherweise eh alleine spielt und gerade draufschaut. Sollte man wirklich zu zweit über dem 3DS hängen, so kann man den 3D-Effekt auch ausschalten und hat keine Probleme mehr.

Apropos Ausschalten des Effekts. Sobald man das 3D-Bild vollständig entfernt hat, wirkte die Demo von Mario Kart 3DS beispielsweise optisch wie ein Wii-Spiel. Schob man Regler wieder nach oben, war sofort deutlich erkennbar, dass die Dreidimensionalität der Grafik mehr Schärfe und Tiefe spendierte, das Bild wirkte einfach ein gutes Stück besser.
Überhaupt kann die optische Darstellung der Demos und Spiele sich sehen lassen. Da erwartet uns ein richtig großer Sprung im Vergleich zum alten DS. Neben den zwei spielbaren Demos zu Pilotwings und Hollywood 61 hat mich ganz besonders das Video mit drehbarer Kamera zu Metal Gear Solid entzückt. Grafisch auf richtig ansehnlichem Niveau dauerte die Präsentation locker fünf Minuten und ließ einen mit breitem Grinsen im Gesicht pausenlos den Kopf schütteln. Einfach nur beeindruckend! Solid schleicht durch einen dichten Dschungel, begegnet einem Krokodil und einer Schlange, schlägt um sich, als stechende Insekten gefährlich nahe aus dem Bildschirm zu kommen scheinen und weicht nur gerade so einem Feind aus, der seine Zigarettenschachtel nur ganz knapp neben ihm im Gebüsch verliert und mit dreidimensionaler Hand danach fischt.
Um den Rahmen nicht zu sprengen: Der 3DS hat genau das gehalten, was ich mir seit der Ankündigung erträumt habe. Er bietet echtes 3D und wertet die ohnehin schon nette Grafik des kleinen Handhelds merklich auf. Auch wenn das kleine Gerät jetzt schon sehr gut in der Hand lag und der kleine Analogstick sich super anfühlte: Über ein etwas frischeres Design würde ich mich freuen.
Insgesamt bleibt mir nur zu sagen, dass ich den Release kaum noch erwarten kann und mich wie ein kleines Kind auf die neue Handheld-Generation von Nintendo freue.

Diesen Bericht gibt es in einer ähnlichen Fassung gemeinsam mit den Meinungen meiner beiden Kollegen hier zu lesen.

GamesCom: Kinect-Eindrücke

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Bei der Ankündigung war ich begeistert, Microsofts Kinect schien genau das umzusetzen, was ich mir seit der Wii erträumt hatte. Während der vergangenen E3 stellte sich dann aber doch Ernüchterung ein. Zu viel Casual-Kram und zu wenig für echte Gamer. Als dann noch der Preis von 150€ genannt wurde, flaute das Interesse vorerst ein gutes Stück ab. Nun beschlossen wir auf der GamesCom einfach mal zu testen, wie die neue Technik wirklich funktioniert und spielten vier verschiedene Titel an. Erst gab es Joy Ride, ein Rennspiel mit den Xbox Live-Avataren im Mario Kart-Stil. Zwar hakte die Menüsteuerung via Gesten, doch im Rennen funktionierte meist alles wunderbar. Man tat so, als wenn man ein Lenkrad in den Händen halten würde und steuerte sein Fahrzeug so über die Strecke. In der Luft musste man sich für Stunts zur Seite, nach vorne oder nach hinten lehnen. Bei anderen gab es allerdings ein paar Schwierigkeiten. Fuhren beide geradeaus und lenkte einer der Fahrer, so reagierte plötzlich das Fahrzeug von Spieler 2. Das ärgerte natürlich und es bleibt zu hoffen, dass diese Ungereimtheiten auf die vielen äußeren Einflüsse zurückzuführen sind. Sehr witzig ist die kleine Fotoshow nach jedem Rennen. Da sieht man den Gegenspieler mit bösem Blick seinen verpassten Sieg hinnehmen, während man selbst über die eigene Siegerpose lacht.

Beim zweiten Titel ging es um mehr Bewegung: Wir testeten Kinect Sports an. Im Fußball-Match musste man nicht laufen, die einzigen Aktionen waren das Schießen und das Abwehren. Gerade beim Schießen fühlte man sich wie eine lebensgroße Tipp-Kick-Figur, die sobald der Ball am Fuß klebt, einfach das Bein nach oben schwingen muss. Zum Blocken musste man einen Schritt in die angedeutete Schussrichtung des Gegner machen oder als Torwart mit den Händen den Ball erwischen. Gerade beim Schritt zur Seite hakte die Erkennung in unserem Match – so verloren wir mit 3:0. Spiel 2 klappte da schon besser, es ging zum Speerwurf. Ich begann und sollte auf der Stelle laufen und die Knie dabei möglichst hoch ziehen. Schließlich kam der Wurf: Weit, sehr weit. Sogar über 70 Meter weit. Allerdings so weit rechts, das er außerhalb des gültigen Bereichs landete. Foul! Die anderen warfen etwa 50 Meter und ziemlich komische 20 Meter. Das Spiel machte schon mehr Spaß, wenn das anschließend gezeigte Video von Anlauf und Wurf auch recht peinlich aber ebenso lustig für die Akteure war.

Später schauten wir dann bei Kinectimals zu. Im Nintendogs-Verschnitt saß ein süßer, schön anzusehender Tiger auf dem Boden und wollte erstmal ein wenig gestreichelt werden. Dann musste man ein paar mal hochspringen, um ihm Sprünge beizubringen. Hier funktionierte die Erkennung ein weiteres Mal nicht gerade optimal. Der Spieler wurde darauf hingewiesen, dass er besonders die Knie hochziehen solle. Erst mit diesem Tipp lief es besser. Nach ein paar Streicheleinheiten und Übungen ging es auf einen Pacours, bei dem man lief, sprang und krabbelte, damit die kleine Raubkatze die Hindernisse in Bestzeit überwand. Hier sah die Erkennung der Bewegungen schon besser aus. Insgesamt ist Kinectimals wohl nicht viel mehr als eine nette Demonstration der Kinect-Fähigkeiten. Um wirklich zu überzeugen muss die Toleranz der Hardware gegenüber bestimmten Bewegungen jedoch noch optimiert werden.

Zuletzt gab es dann mein persönliches Kinect-Highlight: Kinect Adventures. Das Spiel besteht aus typischen Partyminigames, die uns durch eine gut funktionierende Erkennung endlich überzeugt haben. Man sah oft seinen eigenen Avatar und es war erstaunlich, wie gut die Bewegungen übertragen wurden. Winkte man sinnlos herum, verschränkte man die Arme oder alberte sonst irgendwie herum, so tat die kleine Figur es auf dem Bildschirm genauso und sorgte so für Staunen und viele Lacher.

Auch in den Spielen ging es um viel Bewegung. Während einer Draisinen-Fahrt musste man Gegenständen ausweichen und Münzen einsammeln. Dazu bückte man sich, bewegte sich zur Seite und streckte die Arme nach oben, unten, links und rechts, um die Münzen stets zu erwischen.
Bei einem anderen Spielchen schwebten wir durch Flügelschlagen mit den Armen durch einen Raum und mussten erneut Münzen sammeln. Neu war hier, dass man sich nach vorne und hinten bewegen muss, um auch im Spiel Münzen im Vorder- und im Hintergrund einsammeln zu können. Im dritten Spiel standen wir zu zweit auf einem Schlauchboot und rasten in rasantem Tempo einen reißenden Fluss herab. Auch dieses Spiel steuerte sich angenehm und spaßig.

Einen kurzen Einblick gab es auch ins neue Harry Potter, dass für die 360-Fassung einen exklusiven Kinect-Modus spendiert bekommt. Hier läuft man in einem Rail-Shooter durch Level und kämpft mit Kinect-Magie. Mit Fingerzeig und verschiedensten Gesten lässt man unterschiedliche Zaubersprüche los. Das sah ganz nett aus, konnte allerdings nicht unbedingt vom Hocker reißen.

Insgesamt machte Kinect einen ordentlichen, aber noch nicht einhunderprozentig ausgereiften Eindruck. Ein paar Probleme kann man vielleicht durch die vielen äußeren Einflüsse der Messe entschuldigen, aber was bisher zu sehen war, war eben auch nicht deutlich mehr als Wii-Rumgewackel und -Gehüpfe für die Xbox 360. Für einen Kauf zum Release reicht das für mich noch lange nicht, ich warte auf eine Unterstützung in Rollenspielen oder anderen interessanten Games. Bis jetzt war eher zu sehen, dass Microsoft sich vorerst der Casual-Schiene widmet. Ob sie damit gut fahren, wage ich bei den vielen Wii-Besitzern und angesichts des hohen Grundpreises zu bezweifeln.

Mein GamesCom-Bericht

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Von Mittwoch bis Samstag war ich in Köln. Drei Tage GamesCom und ein Tag Kölner Zoo liegen nun hinter mir und ich fühle mich ziemlich urlaubsreif. Das tagelange Stehen und Gehen (täglich mit gut gefülltem Rucksack) war durchaus anstrengend. Dennoch waren die Tage einfach toll, es gab sehr viele interessante Games und unser GamesCom-Team hatte ziemlich viel Spaß.
Doch beginnen wir von vorne. Mittwoch war Fachbesucher-Tag, die Hallen waren also im Vergleich zu den restlichen Tagen recht leer und luden zum gemütlichen Anzocken aller möglichen Spiele ein. Abgesehen von ein paar Ausnahmen gab es keine nennenswerten Warteschlangen und so kamen wir in den Genuss von Donkey Kong Country Returns, Kirby’s Epic Yarn und Wii Party. Zu zweit und Wii Party später auch zu viert haben alle drei Titel enorm viel Spaß gemacht. Ich wurde mal wieder in der Tatsache bestätigt, dass ich keine 2D-Jump’n Runs beherrsche, durch die gelungenen Coop-Modi von Kirby und Donkey Kong wurde ich aber prima bei Laune gehalten. Anschließend schnappten wir uns gegen unsere Personalausweise einen DSi XL und spielten ein wenig Art Academy. Es war wirklich interessant, wie spielerisch das Spiel einen erste Skizzen und Bilder zeichnen lässt. Nach ein paar lustigen Experimenten mit der Kamera tauschten wir den Handheld gegen ein T-Shirt und unsere Ausweise zurück und es ging zu EA.

Zwei Runden Need for Speed: Hot Pursuit auf der Xbox 360 haben Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das fertige Spiel. Anschließend gab es ein Match FIFA 11 (PS3) und einen Einblick in die Xbox 360-Version von Die Sims 3. FIFA 11 spielte sich interessant und ich verspüre ein immer größeres Verlangen nach einem aktuellen Fußballtitel. Auch Saw 2 wurde angespielt, ich habe allerdings nur zugeguckt, wie man per Controller dem Protagonisten das Auge rausschneiden musste…
Bei Ubisoft haben wir zweimal die drei Demo-Minispiele des neuen Rabbid-Teils durchgezockt und hatten dabei den üblichen Hasen-Spaß. Hier erwartet uns wohl ein gewohnt lustiges Rabbid-Partyspiel. Weiter ging es über Microsofts Kinect, zu welchem in Kürze ein Extra-Eintrag folgt, zu unseren Terminen. Interessant waren auch hier die Sims-Titel, die man teils anspielen durfte. Teil 3 wirkt auf Konsolen sehr ausgereift, die Steuerung geht überraschend intuitiv von der Hand und mit der Karma-Energie darf man sich als böser oder gutherziger Sims-Gott austoben und so reichlich Abwechslung in den Sims-Alltag bringen. Auch Sims-Mittelalter hat mich überrascht, es geht hier vorwiegend um Quests und den Aufbau des eigenen Königreichs. Alles sah sehr interessant und ideenreich aus, zudem wird es einige nützliche Neuerungen geben.

Bei Ubisoft durfen wir die ansehnlichen Features des neuen Drivers in einer Vorführung begutachten und waren dabei, als einer der Entwickler sich durch das Rom aus Assassins Creed: Brotherhood bewegte. Er zeigte uns die vielen Neuerungen, jagte seine verbrüderten Assassinen auf Gegner, ritt durch die Stadt, zerstörte einen großen Wachturm und ließ die Vorfreude auf den Hit dieses Herbstes immer größer werden. Vom Multiplayer gab es nichts zu sehen, doch haben bereits zahlreiche Videos bewiesen, dass die Entwickler das Potential des Mehrspieler-Parts gut auszunutzen wissen.
Bei Konami gab es neben einigen Spielen für Kids Schattenläufer für die Wii zum Anspielen. Ich hatte das Spiel gar nicht auf der Rechnung, es handelt sich um ein 2D-Jump’n Run, bei dem man lediglich den Schatten des Helden sieht und ihn über die Schatten der zahlreichen Plattformen steuert. Einige nette Ideen wurden hier gezeigt, da kommt also ein schönes Wii-Spiel auf uns zu. Von PES 2011 gab es nur eine der HD-Versionen zu sehen, die genau wie FIFA 11 einige Unterschiede zur Wii-Version vorweisen wird.

Bei Nintendo bekamen wir noch das spaßige Mario Sports und vor allem Zelda zu Gesicht. Der Wiimotion Plus-Zwang macht sich bei der sehr guten Steuerung bemerkbar. Auch wenn die Grafik defintiv noch ausbaufähig ist, in Sachen Steuerung, Items und Gegner sah alles nach einem sehr interessanten neuen Zelda-Spiel aus. Einer der absoluten Highlights war unbestritten der 3DS, den allerdings nur die Presse hinter verschlossenen Türen zu Gesicht bekam. Auch hierzu folgt noch ein Extra-Blogeintrag.
Gothic 4 konnte man ebenfalls in Ruhe anspielen, ich habe mich über die 360-Version hergemacht. Inhaltlich wirkte sie recht ausgereift, richtiges Gothic-Feeling wollte sich so schnell allerdings nicht einstellen. Außerdem war es recht ärgerlich, dass die 360-Grafik im Vergleich zur PC-Fassung direkt daneben richtig untergegangen ist. Auch wenn aktuelle High-End-Rechner flotter sind, die 360 schafft definitiv mehr als es hier der Fall war. Das erinnerte optisch an den Risen-Unterschied.
Neben den vielen Games gab es noch einen netten Stapel Merchandise, darunter eine von 400 ganz speziellen Nintendo-Taschen und ein persönliches, geschriebenes sowie gesprochenes Autogramm von Mario-Sprecher Charles Martinet. Zudem hatten wir in der Gruppe stets etwas zu lachen, besondere Krönungen der Tage waren unserer erster gemeinsamer Videodreh und das Usertreffen am Samstag. Auch wenn die Tage enorm anstrengend waren, ich freue mich jetzt schon riesig auf die GamesCom 2011.

Die GamesCom steht vor der Tür

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Mittwoch ist es wieder soweit, das zweite Mal öffnen sich die Tore der GamesCom in Köln. Auch in diesem Jahr bin ich wieder als Redakteur für WiiG vor Ort und habe für unser Team einige Termine bei Publishern reserviert. Ein Auto ist bereits reserviert, unsere Wohnung fungiert von Mittwoch bis Sonntag als Mini-Hotel und morgen werden alle möglichen Akkus aufgeladen. Ganz besonders interessant wird diesmal der Mittwoch, da wir ihn von Terminen freigehalten haben und so vollkommen ungestört die verhältnismäßig leeren Hallen erkundschaften können. Erst ab Donnerstag öffnen sich die Tore dann für alle Besucher und es dürfte wieder richtig voll werden.
Zahlreiche Highlight stehen schon jetzt für mich fest. Allen voran Assassins Creed: Brotherhood, diverse Wii-Titel und der Nintendo 3DS, den es wohl nur hinter verschlossenen Türen zu sehen gibt. Die Hoffnung auf eine Testrunde des neuen Handhelds, der 3D ohne Brille darstellen kann, bleibt also bestehen. Natürlich stehen auch zahlreiche weitere interessante Titel auf dem Programm, außerdem gibt es am Samstag das zweite Usertreffen von WiiG.
Während der Messe werden wir wohl immer wieder Neuigkeiten twittern und möglichst zeitnahe Berichte veröffentlichen, nach der Messe werde ich hier sehr wahrscheinlich auch ein persönliches Fazit ziehen.