Leseratte mit Morgenroutine

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lesebaer

Gute zwei Monate lang war ich komplett draußen. Davor habe ich täglich eifrig überarbeitet und mehr als die Hälfte meines Manuskriptes auf Version 2.0 geschliffen. Dann war von einem auf den anderen Tag die Luft raus. Statt mich zu quälen, habe ich mir während der Fußball-EM, Tour de France und Olympia eine Auszeit genommen und gleichzeitig viel gelesen. So viel wie übrigens schon seit vielen Jahren nicht mehr. Erst mit der Rückkehr zum Leben einer Leseratte ist mir bewusst geworden, wie sehr ich dieses Hobby vermisst habe.

Der Stapel mit angefangenen Büchern neben meinem Bett ist groß geworden. Teil 3 von „Die Tribute von Panem“, „Das verlorene Symbol“ sowie „Inferno“ von Dan Brown habe ich beendet und ins Regal zurückgestellt. Derzeit erfreue ich mich an dem Steampunk-Krimi „Ersticktes Matt“ von meiner BartBroAuthors-Kollegin Nina C. Hasse. Mit jeder gelesenen Seite habe ich wieder mehr Lust auf die Überarbeitung meines eigenen Romans bekommen.

Seit ein paar Tagen bin ich wieder im Schreibmodus. Nun versuche ich, jeden Tag morgens zu schreiben. Mindestens eine halbe Stunde. In der Woche vor der Arbeit und am Wochenende vor allen anderen Tätigkeiten. Und es funktioniert. Ich bin wieder mittendrin in meiner Welt und begleite meine Charaktere durch ihre Abenteuer. Genau so soll es sein.

Ende gut, Netzteil Schrott

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Auch meinen fünften NaNo in Folge habe ich gewonnen! Den Großteil der Zeit habe ich sehr konstruktiv an meinem Romanprojekt gearbeitet. Zu Beginn und gegen Ende war ich in ein Schreibprojekt vertieft. Schon am 18. November habe ich die 50.000 Wörter-Grenze überschritten, diesmal lief es also erneut unglaublich gut für mich. Wenige Tage später kam ich aber aus Zeitmangel weder zum Schreiben noch zum Überarbeiten. Zu allem Überfluss verabschiedete sich dann auch noch mein Netzteil.

Wie so oft sind meine Vorsätze (ich wollte während des NaNos und auch im Dezember mehr berichten) für das Jahresende mal wieder dahin. Immerhin konnte ich mich zu dieser Neuigkeit durchringen. :P

Schon bald werde ich die Korrekturarbeiten zum Roman aber wieder aufnehmen und mit großen Schritten Version 2.0 sowie die neue Probeleserwelle ansteuern. Doch zuvor genieße ich die Vorweihnachtszeit, das Fest selbst und den Jahreswechsel. Für den Fall der Fälle wünsche ich euch schon mal besinnliche und friedliche Tage!

Erfahrungsbericht zur Batman Live-Show

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Gestern Abend haben wir uns in der Lanxess Arena in Köln die neue Show „Batman Live“ angeschaut. Bevor  ich mich der Beschreibung und Bewertung der Action-Show widme, sind wohl ein paar Vorworte angebracht.

Mein bisheriger Kontakt mit Batman

Ich bin kein Batman-Fan, allerdings kann man mich durchaus als Batman-Interessiert bezeichnen. Mein Kontakt mit dem Superheld besteht aus drei Filmen (Batmans Rückkehr, Batman Begins und The Dark Knight) und den Spielen Lego Batman und Batman Arkham Asylum. Besonders Arkham Asylum hat mich großartig unterhalten und schlichtweg begeistert, weshalb ich aktuell auch an einem Blogartikel zu diesem Spiel schreibe. Spätestens seit den Spielen kenne ich zumindest einige Bösewichte und habe dank ihnen immer größeres Interesse an dem Thema entwickelt.

Die Erwartungshaltung

Im Vorfeld habe ich mir einige Erfahrungsberichte zur Show durchgelesen. Ziemlich genau die Hälfte war begeistert, während die andere Hälfte nur einen Stern vergab und von riesiger Enttäuschung schrieb. Hauptkritikpunkt war die Tatsache, dass alle Darsteller während der ganzen Show Playback sprechen und das ziemlich schlecht. Okay, dachte ich mir und schraubte meine Erwartungshaltung etwas nach unten. Nun wusste ich von dem Kritikpunkt und konnte mich darauf einstellen.

Die Hinfahrt, unsere Plätze und der erste Eindruck

Die Hinfahrt mit dem Auto (wir waren zu dritt) dauerte etwas länger als geplant, da zum einen der Verkehr hin und wieder stockte (gestern wurde im öffentlichen Verkehr gestreikt) und es zum anderen sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt an einem Stück regnete. Zusätzlich habe ich die Beschilderung ignoriert und wir haben so durch ein paar Umwege eine Mini-Stadtrundfahrt durch Köln gemacht. Mit ausreichend Zeitpuffer und einem guten Parkplatz im P1 direkt an der Lanxess Arena zum durchaus annehmbaren Arena-Tarif von 4,50 Euro konnten wir jedoch darüber hinwegsehen und nahmen schließlich unsere Plätze auf der untersten Ebene direkt vor der Bühne ein.
Wir hatten Gotham City Seats gebucht, deren einzige Vorteile aus der Nähe zur Bühne und dem coolen Namen bestehen. Ein Blick in die Ränge zeigte kurz vor Beginn der Show doch einige Lücken. Ausverkauft war das garantiert nicht.
Schon beim Betreten der Lanxess Arena fiel das Bühnenbild ins Auge. Ein riesiger Bildschirm in Fledermausform zeigte die Skyline von Gotham City. Davor befanden sich auf der weit in die Zuschauer ragende Bühne einige wichtige Gebäude der Stadt. Im Hintergrund heulten Sirenen und vermittelten das Gefühl, sich inmitten der Stadt der Verbrecher zu befinden. Doch es blieb nicht viel Zeit, die tolle Kulisse zu genießen, denn es ging ziemlich pünktlich los.

Die Show

Gleich zu Beginn wird ein grausames Erlebnis aus Bruce Waynes Kindheit gezeigt: Seine Eltern werden erschossen und er bleibt alleine zurück. Viele Jahre später weiß keiner, dass der Millionär hinter dem Verbrecher jagenden Batman steckt. Er lernt einen Jungen namens Dick Grayson kennen, dem gerade genau das gleiche Schicksal widerfahren ist, wie einst Batman.
Mithilfe des riesigen Bildschirms wird die Story der Show in einer Art Comic immer wieder vorangetrieben. Doch auch die „echten“ Bühnenbilder wechseln stetig, genauso wie auch die auftretenden Bösewichte, mit denen es Batman zu tun bekommt. Batman lernt seinen späteren Gefährten Robin immer besser kennen, während Oberfiesling Joker mal wieder etwas Großes plant.

Nachfolgend haben zahlreiche bekannte Charaktere ihre Auftritte: Ob Catwoman, der Pinguin, Riddler, Two Face, Harley Quinn, Poison Yvi oder Scarecrow – die Kostüme sind echt gut gelungen. Vor allem Harley Quinn oder Scarecrow (der allerdings nur einen kurzen Auftritt hat) werden sehr treffend dargestellt.
Batmans Auftritte und die der Bösewichte sind stets beeindruckend inszeniert, genauso wie auch die verschiedenen Orte, in denen die Szenen stattfinden. Da wären beispielsweise die Bathöhle (inklusive Batmobil), Gotham City, Arkham Asylum oder das Anwesen von Bruce Wayne. Besonders der Joker macht immer wieder mit spektakulären Ankünften auf sich aufmerksam. Mal erscheint sein riesiger Kopf, dann taucht er plötzlich in einem Heißluftballon auf, den Harley Quinn kurze Zeit später mit einer Bazooka unter einer beeindruckenden Explosion zerstört.
Schon beim ersten gesprochenen Wort fällt das auf, was so viele kritisieren: Das Playback. Die meisten Darsteller sprechen wirklich auffällig anders, was natürlich weniger gut aussieht. Besonders bei Robin vermutete ich, dass er seine Texte auf Englisch spricht, während der Joker seine Sache noch am besten machte. Natürlich wusste ich, was mich erwartet, doch insgesamt fand ich die Playback-Sache nun nicht vernichtend schlimm. Wäre es besser gewesen, die stets herumspringenden Akteure atemlos und in gebrochenem Deutsch zu hören? Außerdem lag der Fokus der Show eindeutig auf der Action, die darunter in meinen Augen nicht litt. Dennoch gibt es hier seitens der Darsteller klares Verbesserungspotential. Wenn alle ihre Texte wenigstens halbwegs auswendig könnten, wären die Lippenbewegungen zumindest nicht so auffällig abweichend.

Fazit

Batman Live hat mich nun nicht zu Jubelstürmen bewegt, was aber zum Teil auch daran lag, dass man sich nicht wie in einem Musical vorkam, sondern eher wie in einem Kinofilm. Ich habe den Besuch auf keinen Fall bereut, denn die vielen Darsteller mit ihren überzeugenden Kostümen und die durch den spektakulären und riesigen Bildschirm unterstützte Zirkus-Action haben Spaß gemacht.
Sicherlich hätte man hier und da ein paar Sachen besser machen können, allem voran gilt das natürlich für die Umsetzung des Playbacks. An Batman Live scheiden sich wohl die Geister. Entweder man ist zufrieden bis begeistert oder man ist abgrundtief enttäuscht.
In meiner Erinnerung bleiben jedenfalls keine Bilder von unsauberen Lippenbewegungen, sondern eine bild- und soundgewaltige und am Ende durchaus gelungene Inszenierung des Batman-Universums.

Back in the snow!

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Endlich ist es wieder so weit! Relativ spontan werden wir in etwa einem Monat in der Schweiz Winterurlaub machen. Ein paar Tage lang werde ich mir Skier leihen und endlich wieder ein paar Skipisten hinunterjagen. Zum ersten Mal seit dem Winter 2005/06, also nach über 6 Jahren Pause. Ich freue mich dementsprechend riesig! Damals haben wir uns am Snowboarden versucht, sind aber gnadenlos gescheitert. Grund war nur eine einzige Stunde Unterricht, die uns nicht einmal genug Stoff beibrachte, um Kurven zu fahren. Dementsprechend frustrierend und anstrengend waren auch sämtliche Abfahrten des Urlaubs, so dass der Idiotenhügel zu unserem Hauptaufenthaltort wurde. Nur eine Skischaukel am letzten Tag konnte den Aufenthalt in den Alpen aus Pisten-Sicht wieder geradebiegen.
Diesmal werde ich das Experiment nicht erneut eingehen, sondern mich ausschließlich mit Skiern den Bergpanoramen widmen. Ich bin gespannt, wie lange ich brauche, um wieder anständig fahren zu können. Außerdem hoffe ich, meinen Horror vor Schleppliften zu überwinden – mit dem Snowboard habe ich es nämlich nicht nach oben geschafft und musste anschließend zu Fuß den Hügel hochstapfen.
Hoffentlich gibt es ganz viel Schnee und neben dem Skifahren auch Zeit für Erholung. Ich bin mir aber in jedem Fall sicher, dass ich nach dem Urlaub ein, zwei schöne Bilder von Sarah präsentieren kann.

Über Karneval in Amsterdam

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Von Samstag morgen bis Montag Abend sind wir aus Aachen geflüchtet und haben uns stattdessen das vom Karneval weitgehend unberührte Amsterdam angeschaut.
Am Samstag waren wir im Artis Zoo in Amsterdam, einem sehr alten, aber schönen und clever angelegten Tierpark inmitten der Stadt. Sonntag und Montag zeigte sich dann sehr häufig die Sonne bei kaltem Wind, insgesamt aber angenehmen Temperaturen. Sonntag haben wir neben einer Grachten- und einer Busrundfahrt durch die Stadt auch das NEMO besucht. Dabei handelt es sich um ein Science Center, in dem viele interessante Experimente zum Anfassen ausgestellt sind.
Den Montag nutzten wir zum Besuch dreier Sehenswürdigkeiten. Am Morgen gesellten wir uns zu den lebensechten Wachsfiguren in Madame Tussauds. So standen wir neben Captain Jack Sparrow, Lady Gaga, Barack Obama und anderen weltbekannten Persönlichkeiten und haben dabei natürlich zahlreiche Fotos gemacht. Am Mittag besuchten wir die sogenannte Heineken Experience. Die „Abenteuer-Brauerei“ erklärt audiovisuell spannend, wie das berühmte Bier gebraut wird. Es gibt Entspannungsecken, viele Stationen um selbst Part eines lustigen Videos oder Fotos zu werden und natürlich darf man auch von dem Bier probieren.

Zum Abschluss haben wir dann den Amsterdam Dungeon besucht – es war unser erster Dungeon überhaupt. Ich war nicht ganz in der Stimmung, um mich ausreichend zu gruseln und wurde auch etwas aus der Atmosphäre gerissen, da die Schauspieler ihre Texte sowohl in Englisch als auch in Niederländisch aufsagten. Dennoch waren die Kulissen toll und der Dungeon insgesamt eine schaurig-schöne Erfahrung.
Amsterdam ist auf jeden Fall eine Stadt, die man mal gesehen haben sollte. Wahnsinn, auf wie vielen Pfeilern alles erbaut wurde, das Wasser ist wirklich allgegenwärtig. Beeindruckt hat mich auch die Internationalität der Stadt. Wenn man durch die äußerst lebhaften Straßen geht, dann hört man an jeder Ecke das vielgenutzte Englisch aber auch Französisch, Spanisch und hin und wieder auch Deutsch. Bei der Heineken Experience waren beispielsweise alle Texttafeln, Filme und andere Interaktionen vollständig in Englisch gehalten.
Der Städtetrip war durch die viele Lauferei zwar anstrengend, hat sich aber trotzdem vollauf gelohnt!

In Kürze findet ihr übrigens ergänzend zu diesem Blogpost einen sehr ausführlichen und bewertenden Bericht in Sarahs Blog.

Back again

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Nun bin ich wieder zurück aus dem Urlaub, nach dem ich erneut etwa eine Woche lang krank war. Jetzt geht es langsam wieder bergauf und ich kann mich auch wieder meinem Blog widmen.
Im Urlaub war es enorm heiß und leider hat die Klimaanlage in unserem Hotel nicht funktioniert. In keinem Zimmer unserer Reisegruppe. Daher war ein entspannender Aufenthalt im Zimmer nicht drin und auch sonst war es überall im Hotel sehr warm. Folglich haben wir relativ viel unternommen und waren beispielsweise Wandern, auf einer Jeep Safari, Reiten, im Gebirge, in Palma, im Café Katenberger, am Ballermann und haben einmal den Sonnenaufgang und Delphine auf einem Katamaran beobachtet. Für drei Tage hatten wir vor allem für die Ausflüge nach Palma und ins Gebirge einen Mietwagen. Am ersten Tag funktionierte aber auch bei diesem die Klimaanlage nicht vernünftig.
Dennoch war der Urlaub echt schön, Mallorca als Insel hat wirklich viele Sehenswürdigkeiten. Das Liegen am Strand ist dagegen gar nicht mein Ding, dementsprechend haben wir auch keinen einzigen Strandtag gemacht. Dafür war es in meinen Augen auch einfach zu voll.

Durch die vielen Unternehmungen hatte ich auch recht wenig Zeit für meinen Roman, immerhin konnte ich einige Dutzend Seiten korrekturlesen. Nun kann ich mich den Worten aber wieder widmen. Durch einen Ausflug habe ich übrigens auch Inspiration für eine Ergänzung erhalten, die kurz bevor steht. Ich freue mich schon drauf, wieder ordentlich in die Tasten zu hauen.

Ab in den Süden!

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Am kommenden Wochenende fliegen wir für zwei Wochen in den Urlaub. Nach den Flitterwochen, die wir in Irland und im Heidepark in Soltau verbrachten, geht es jetzt in den warmen Süden. Genauer gesagt verschlägt es mich tatsächlich das erste Mal nach Mallorca. Ich habe viele Vorurteile gegenüber der Insel, doch lasse ich mich einfach mal überrraschen. Unser Hotel liegt in Cala Ratjada, also ziemlich weit weg von Ballermann & Co.
Eigentlich bin ich ja kein Freund des Sommers. Ich muss mich stets vor der Sonne hüten, da meine Haut sehr empfindlich ist. In der Sonne liegen ist daher schonmal gar nichts für mich. Dennoch lechze ich mittlerweile nach etwas Wärme, denn so einen Sommer wie in diesem Jahr habe ich bisher noch nie erlebt. Es regnet fast pausenlos, dazu ist es immer wieder sogar richtig kalt. Da freue sogar ich mich auf die Flucht an einen Ort, an dem der Sommer eigentlich immer garantiert ist.
Ich möchte auf der Insel gerne ein wenig Joggen, vielleicht ein, zwei Bücher lesen und ganz besonders an meinem Buch weiterarbeiten. Mein Wunsch wäre, im Urlaub mit dem Schreiben des Manuskripts fertig zu  werden. Ob das allerdings gelingt, ist stark davon abhängig, wie viel wir jeden Tag unternehmen. Da uns schon ein paar Programmpunkte vorschweben, lasse ich mich einfach mal überraschen, wie viel Zeit mir für das Schreiben am Ende übrig bleibt. Und falls ich das Ende nicht erreiche, so bleibt ja immer noch der kommende November als Schreibmonat.

Kölner Lichter: Viel Aufwand für wenig Licht

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Gestern haben wir uns gegen 18 Uhr auf den Weg nach Köln gemacht, denn nach dem letztjährigen Verfolgen des Spektakels im Fernsehen wollten wir diesmal live dabei sein. Schon kurz nachdem wir auf die A4 von Aachen nach Köln kamen, gab es einen nervigen Stau. Die Autobahn war auch nach den 20 Minuten Rumstehen noch sehr voll und so kamen wir nach einem kleinen Streit zwischen unserem Navi und der Beschilderung mit einer guten halben Stunde Verspätung auf einem Parkplatz des Kölner Messegeländes zu stehen.
Anschließend gingen wir eine gefühlte Ewigkeit die Zoobrücke entlang, verließen sie jedoch vor der Überquerung des Rheins wieder und befanden uns schließlich im Rheinpark. Der war um 19.45 Uhr schon sehr gut gefüllt, doch wir fanden direkt am Wasser noch einen recht guten Platz. Auf Regenjacken und vielen spitzen Steinen versuchten wir es uns so bequem wie möglich zu machen und so begann das lange Warten. Sarah hatte ein neues Stativ und einen Kabelfernauslöser für ihre digitale Spiegelreflexkamera mit dabei, um sich später in Ruhe an der Feuerwerksfotografie zu versuchen.
Die Zeit verging nur langsam und während die Sonne gemächlich unterging, wurde es auch deutlich kühler. Gegen 22.30 Uhr startete dann endlich das Eröffnungsfeuerwerk. Plötzlich waren wir umlagert von etlichen Menschen, die von ihren ursprünglichen Positionen aus zu wenig sahen und nun teilweise auf unseren Sachen standen. Als das Start-Feuerwerk zu Ende war, standen alle noch einige Zeit einfach nur dumm herum, bevor sich fast jeder wieder hinsetzte, um weiterzuwarten. Eine weitere Dreiviertelstunde dauerte es, in der eine große Anzahl von Schiffen einmal den Rhein entlangfuhren, nur um wenig später zu wenden und wieder zurückzukommen. Dann hielten alle Schiffe an und gegen 23.30 Uhr startete das große Finale. Etwa eine halbe Stunde lang durfte man ein riesiges Feuerwerk bestaunen, in dem auch Herzen und Smileys im Himmel zu sehen waren. Vom anderen Ufer war leise Musik zu vernehmen, die Musiksynchronität war von unserer Stelle aus aber überhaupt nicht zu beurteilen.
Sarah musste für halbwegs ungestörte Bilder mitsamt Stativ und Kamera ins Wasser gehen, hier seht ihr eines ihrer gelungenen Bilder.

Als das Feuerwerk dann beendet war und die Schiffe wieder abzogen, machten sich auch die Menschenmassen auf den Heimweg. Fast alle drängten sich zum schmalen Kreisel, der zur Zoobrücke hinaufführte. Obwohl wir einige Minuten am Ufer warteten, standen wir wenig später mitten in einer dichten Menschenmenge. Von oben fotografierten einige Deppen oder schrien sinnlose Sachen nach unten und hielten den Betrieb nur noch mehr auf. Man spürte, dass die Stimmung teils gereizt war, was natürlich auch am Alkoholkonsum einiger Gruppen lag. Irgendwann schafften wir es letztendlich nach oben und wanderten die Zoobrücke entlang bis zum Parkplatz. Wieder mussten wir viele Minuten warten, um endlich auf die Autobahn zu gelangen und über kleine Umwege alle nach Hause zu bringen. Um 3.30 Uhr waren wir schließlich im Bett.
Fazit: 9,5 Stunden unterwegs, sehr viel Warterei und das alles für ingesamt vielleicht 45 Minuten Feuerwerk. Natürlich war dieses wirklich schön anzusehen, doch irgendwie bleibt das Gefühl, dass man durchaus hätte mehr zeigen können. Warum wurden beispielsweise nicht die zahlreichen Partyschiffe miteinbezogen? Unter Kölner Lichter stelle ich mir einfach etwas mehr vor, als ein großes Schiff, von dem ein (wenn auch tolles) Feuerwerk hochgeschossen wird. Nett anzusehen, aber leider nicht so viel mehr und für uns ein zweites Mal auch diesen Aufwand nicht wert.

Seltenes Exemplar entdeckt: Ein Blogpost!

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Man könnte fast schon meinen, dass meine Blogposts unsichtbar sind oder doch bereits ausgestorben. Das stimmt aber nicht ganz, ich hatte in letzter Zeit nur einfach kaum Lust, hier etwas zu schreiben. Nach der Hochzeit und den Flitterwochen gab es bis jetzt gerade mal einen Post über die Borussia, sonst herrschte hier absolute Stille.
Was also gibt es Neues? Wir haben uns unser allererstes Auto gegönnt, einen dunkelblauen Opel Astra von 2005. Nun sind wir natürlich deutlich öfter unterwegs, ist einfach ein Unterschied zum täglichen Ärger mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Einzig nervig ist das Parken hier in Aachen, denn wirklich frei ist direkt vor der Tür nur extrem selten ein Parkplatz.
Ansonsten habe ich endlich an meinem Buch weitergearbeitet. Bis jetzt handelte es sich dabei allerdings hauptsächlich um Korrekturlesen und Überarbeiten von Beginn an. Kurz vor dem Finale möchte ich erst noch einige Punkte beseitigen, die mich im Laufe der Schreibarbeit immer mehr gestört haben. Aber egal was ich gerade am Buch mache, die Hauptsache ist, dass es wenigstens ein wenig voran geht.
In Sachen Videospiele habe ich mir auch ein wenig Zeit gegönnt und endlich mal einige Games beendet oder weitergespielt. Hierzu gibt es in Kürze sicherlich weitere Berichte. Vielleicht knacke ich dann ja auch die magische Marke von 10.000 Blog-Besuchern…

No blogging time

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Ich poste derzeit wirklich selten. Das liegt, wie auch heute im Wedding-Blog geschrieben, an dem immer engere Kreise ziehenden Hochzeitsvorbereitungsstress. Mittlerweile sitze auch ich abends auf der Couch und schneide oder falte irgendwelche Dekoartikel zurecht. Natürlich fiebere ich dem großen Tag entgegen, bin aber auch ziemlich froh, wenn ich in den zwei anschließenden Flitterwochen mal über keine Vorbereitungen nachdenken muss.
Dann nehme ich auch den Blog in Angriff. Es gibt schließlich ausreichend Themen, über die ich gerne etwas schreiben möchte. Apropos Schreiben: Mein Buch liegt zur Zeit richtig brach. Vor ein paar Wochen habe ich an einigen Abenden noch etwas geschrieben, nun geht gar nichts mehr. Mir juckt es zwar regelmäßig in den Fingern, doch so wie es aussieht, werden erst Anfang bis Mitte Mai wieder Worte hinzukommen.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei den (zumindest von Statcounter gezählten) 8500 Besuchern meines Blogs, die auch dann regelmäßig vorbeischauen, wenn ich mal wieder eine ziemlich lange Pause einlege. Ich gelobe Besserung!