Kampf der Titanen- Kurzbericht

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Am Montag haben wir uns den Kinofilm Kampf der Titanen in 3D angeschaut. Im Vorhinein hatten wir gelesen, dass der 3D-Effekt durch die sehr schnellen Bilder nicht allzu sehenswert sein soll. Als wir uns bei der Reservierung nach der zweidimensionalen Vorstellung umschauten, wurden wir allerdings nicht fündig. Da wir den Film trotzdem sehen wollten, gingen wir das „Risiko“ also ein.
Um von der Geschichte nicht allzu viel zu spoilern, bewerte ich sie nur kurz. Gerade am Anfang fand ich das Geschehen teilweise sehr vorhersehbar, dennoch ist der Film vor allem im Mittel- und Endteil sehr unterhaltsam. Sam Worthington spielt Perseus, den Helden und erklärt sich zum Kampf gegen die Götter bereit. Dabei begegnet er gut gespielten und interessanten sowie lustigen Charakteren, vor allem aber imposanten Titanen.
Kommen wir am besten gleich zum Bild. Ja, es gibt schnelle Bilder. Und ja, hier ist der 3D-Effekt recht anstrengend. Doch insgesamt konnten wir uns alle nicht beklagen, da die Dreidimensionalität zumindest in meinen Augen doch weitaus weniger ausgeprägt war, wie beispielsweise in Avatar. Das ist etwas schade, denn in manchen Momenten hätte ich mir einfach etwas mehr Effekt gewünscht. An anderen Stellen, bei Schwenks über die unendlichen Weiten des Meeres beispielsweise, entsteht dagegen ein toller Eindruck der Weitläufigkeit.
Besonders die Kämpfe bieten trotz des nicht ganz so ausgeprägten 3D-Effekts wundervolle und spannende Bilder. Wenn die Heldengruppe gegen riesige Skorpione kämpft, dann wirkt das unheimlich authentisch.
Auch der Ton sorgt für tolle Unterhaltung. Epische Soundtracks und viel Bass sorgen für tolle Stimmung und hinterlassen einen sehr guten Eindruck.
Fazit: Kampf der Titanen ist ein Fantasy-Film mit vielen Elementen aus der griechischen Mythologie. Wer mit diesem Thema gar nicht anfangen kann, der braucht sich auch nicht über unlogische Story oder ähnliches beschweren, der bleibt stattdessen lieber einfach zu Hause. Wer dagegen einen unterhaltsamen Kinoabend mit toll inszenierten Kämpfen sucht, der macht mit diesem Film nicht viel falsch. Mir hat er echt gut gefallen, wenn man mal von ein paar zu vorhersehbaren Klischeeszenen und dem nicht ganz überzeugenden 3D-Effekt absieht. Zumindest ist es ein gutes Zeichen, dass auch zwei Tage später immer wieder Bilder von den Kämpfen der Titanen in meinem Kopf erscheinen.

Alice im Kino und auf dem DS

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Am Montag haben wir uns Alice im Wunderland im Kino angesehen. Es ist vielleicht kein absolutes Meisterwerk, aber ein wunderschöner Film mit tollen 3D-Bildern. Sowohl die Darsteller wie Johnny Depp als verrückter Hutmacher, Helena Bonham Carter als irre rote Königin, Anne Hathaway als weiße Königin oder Mia Wasikowska als Alice: Da passt einfach alles. Auch die vielen animierten Figuren wie die Grinsekatze, die Raupe, das weiße Kaninchen oder auch Diedeldum und Diedeldei sehen einfach toll aus und erzeugen eine glaubhafte Traumwelt. Überhaupt regen so manche Bilder und Szenen zum Träumen an oder haben in mir neue Ideen für mein Buch reifen lassen.
Insgesamt kann ich den Film voll und ganz empfehlen und würde ihn – genau wie auch Avatar – nie ohne 3D-Effekte sehen wollen.
Ein paar Tage vor dem Kinobesuch trafen bereits meine Testexemplare zu Alice ein. Auf dem DS habe ich mich schon ein wenig durch die Level gekämpft und bin positiv überrascht. Das Spiel hat einen abgedrehten Cel-Shading-Look, der sämtliche Charaktere wie auf dem Cover wunderbar verrückt aussehen lässt. Die Steuerung ist sehr Touchpen-lastig, was bis jetzt nur selten einmal negativ auffiel. Ich bin gespannt auf die weiteren Spielstunden und werde in den kommenden Tagen auch einen Ersteindruck zur Wii-Version posten.

And the Oscar goes to…

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Vergangene Nacht wurden mal wieder die weltberühmten Oscars verliehen. Trotz neun Nominierungen reichte es für Avatar „nur“ für drei Oscars, großer Gewinner des Abends war The Hurt Locker mit sechs von neun möglichen Oscars. Den Basterds hätte ich auch mehr gegönnt, am Ende war es lediglich eine völlig berechtigte Auszeichnung für Christoph Waltz.
Lustig, dass mit The Hurt Locker-Regisseurin Kathryn Bigelow ausgerechnet James Camerons Ex-Frau groß abräumte.
Wenns nach mir ginge, hätte Avatar noch weitere Oscars verdient, aber so ist es ja oft. Die großen Filmkritiker wählen teilweise unpopulärere Meisterwerke. Ich habe „The Hurt Locker“ nicht gesehen – werde ich vermutlich auch nicht – aber irgendwie finde ich manchmal schade, dass der Oscar nicht so einhundertprozentig für die Meinung der Massen spricht.

Avatar – Tolles Kinoerlebnis!

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Als ich von einem bald in die Kinos kommenden Film namens Avatar – Aufbruch nach Pandora hörte, stöhnte ich innerlich auf und dachte an die für mich völlig uninteressante Manga-Serie aus Amerika. Erst als der Film in den Kinos wie eine Bombe einschlug, wurde mein Interesse geweckt und ich schaute mir einen Trailer an. Da dieser mich durchaus ansprach, stand einem Kinobesuch nichts mehr im Wege. Die Frage ob 3D oder nicht stellte sich für uns nicht, denn wir hatten zuletzt G-Force im Kino mit den neuen Brillen gesehen und waren von der Technik positiv überrascht worden.
Ich wusste nicht wirklich, was mich erwartete und war bezüglich so mancher euphorischen Lobpreisung eher skeptisch, freute mich aber trotzdem. Kaum war der Film gestartet, fiel es mir nicht schwer, für knapp 2,5 Stunden komplett wegzutauchen. Die 3D-Technik überzeugte mich diesmal noch mehr, als in G-Force und musste gerade am Anfang ausgiebig bestaunt werden. Mit den fortschreitenden Minuten ließ das natürlich nach, dafür sorgte die Dreidimensionalität für eine beeindruckende Intensität. So konnte ich mich während des Films auch kaum entspannen und saß richtig verkrampft und gefesselt in meinem Sitz. Das lag nicht zuletzt an dem sehr unterhaltsamen Film mit seinem wunderschönen Planeten Pandora und den vielen Action-Szenen. Die Story dürfte wohl eher keinen Oskar einheimsen, doch der gesamte Film hat mich nahezu umgehauen und war ein tolles Erlebnis. Zumindest so toll, dass Avatar der erste Film ist, den ich ohne zu zögern ein zweites Mal im Kino schauen werde!

Erneuter Hype um Harry Potter

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Ein neuer Harry Potter-Wahn ist ausgebrochen. Der Kinostart des sechsten Films beherrscht mühelos die Kino-Charts und spielt mächtig Geld ein.
Natürlich muss ich mir den Film als Potter-Fan auch noch anschauen, insbesondere, da ich zur Zeit sowohl das Wii- als auch das DS-Spiel dazu teste.
Die Wii-Version habe ich sehr schnell durchgespielt, leider war sie zu eintönig und kurz, wenn es auch immer wieder gute Ideen und nette Umsetzungen gab.
Die DS-Version spielt sich anders und muss sich aktuell im Testlabor noch beweisen.
Ihr dürft übrigens gerne auf der rechten Seite bei der Umfrage zum Film mitmachen.

Illuminati – Gravierende Änderungen

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Gestern gings ins Aachener Kino und Illuminati lief über die große Leinwand. Nun ja, während der Film unabhängig vom Buch betrachtet auf jeden Fall als unterhaltsames Popcorn-Kino durchgehen kann, ist er im Buch-Vergleich doch sehr anders.
Da wurden hier Personen weggelassen, andere spielen plötzlich völlig andere Rollen, interessant war das Ganze zwar schon, doch irgendwie auch ein wenig enttäuschend, denn ich hätte mich schon über eine sehr Buchnahe Verfilmung gefreut.
Die Hetzjagd durch die Stadt kommt aber richtig gut ‚rüber, die meisten Darsteller sind gut gewählt und hier und da amüsiert ein netter Spruch. Einzig den Assassinen habe ich mir komplett anders vorgestellt, da wäre in meinen Augen auch viel mehr drin gewesen.
Nichtsdestotrotz ein gelungener Film, der mit Sicherheit auch seinen Weg in unsere DVD-Sammlung finden wird. Außerdem darf man ja nicht vergessen, dass Illuminati auch gleichzeitig das Treffen des zweiten WiiG-Users bedeutete. Der Abend war cool und einer Wiederholung steht nichts im Wege.