The Witcher 3 – Ein Rollenspielmonster

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Wow! Viel mehr muss man eigentlich gar nicht zu The Witcher 3: Wild Hunter sagen. Ich versuche es trotzdem.

Lange, lange Zeit war Gothic 2 mein liebstes Rollenspiel. Vor einiger Zeit habe ich mich dann an Skyrim rangewagt und war hellauf begeistert. Dennoch habe ich das Spiel immer noch nicht durchgespielt. Die Welt ist so riesig und es gibt so viel zu tun, dass man einfach Gefahr läuft, das Wesentliche aus den Augen zu verlieren.

Obwohl mir bewusst war, dass Witcher 3 ebenfalls ein gigantisches Projekt ist, habe ich mir Ende letzten Jahres eine Xbox One im Bundle mit dem Rollenspiel gegönnt. Die Videos sahen einfach so gut aus, die Tests lobten das Spiel in höchsten Tönen, da konnte ich nicht anders. Mit ein wenig Verzögerung und ohne Kenntnis der Vorgänger bin ich dann einfach abgetaucht. Tja, was ist draus geworden? Monatelang habe ich nichts anderes mehr gespielt als Witcher 3 (einzige Ausnahme waren ein paar Stündchen Ark).

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Fünffache Liebeserklärung

Ich liebe die tolle Welt! Immer wieder reite ich absichtlich langsam oder steige gar vom Pferd, um mich an den wundervollen Aussichten sattzusehen.

Ich liebe das Gameplay! Es macht einfach großen Spaß mit Geralt durch die Welt zu reisen, zu kämpfen und überall kleine und große Geheimnisse zu entdecken.

Ich liebe die Story! Selten hat mich das Verhalten von Figuren in einem Rollenspiel so gefesselt, überzeugt und unterhalten. Ich habe unvergessliche Quests erlebt, die sich für immer in mein Zockerhirn gebrannt haben. Vor allem die emotionale Bindung zu anderen Charakteren hat mich begeistert, gerade im Hinblick auf den sonst doch eher mürrischen Geralt. Hinzu kommt eine in meinen Augen echt filmreife Inszenierung der Zwischensequenzen.

Ich liebe den Umfang! Während ich unzähligen Gesprächen gelauscht habe und es mich in die verschiedensten Ecken der sehenswerten Welt verschlagen hat, verstrich Stunde um Stunde. Das Spiel ist wirklich gigantisch!

Ich liebe die DLCs! Ja, das passiert mir sonst eigentlich nicht, denn ich mache um die meisten DLCs einen riesigen Bogen. Bei Witcher handelt es sich mit Heart of Stone und Blood and Wine aber vielmehr um klassische Add-Ons, die zum einen weitere Ländereien mit Leben füllen und zum anderen weitere große Quests für viele weitere Spielstunden bieten.

Klare Empfehlung für jeden Rollenspielfan

Mich hat das Spiel einfach komplett umgehauen und ich möchte es jedem Fantasy- und Rollenspielfan ans Herz legen. Auch wenn die Reihenfolge sehr merkwürdig ist, aber bald werde ich mir mit Sicherheit auch mal Teil 2 vornehmen. Und wer weiß, vielleicht sogar irgendwann mal Teil 1 (den es leider nicht für Konsole gibt). Die Bücher über Geralt befinden sich übrigens auch schon auf meiner Wunschliste. Noch Fragen? 😀

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