6 Jahre später

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Mystischer Wald

6 Jahre sind tatsächlich seit dem letzten Blog-Eintrag vergangen. Für einige Monate war die Webseite sogar vollständig offline. Doch es gibt tatsächlich Neuigkeiten:

Die jahrelange Bearbeitung des ersten Teils hat ein Ende gefunden. Ich bin fertig.

Aktuell schreibe ich Teil 2 von Grund auf neu, damit er nicht erneut eine Ewigkeit lang überarbeitet werden muss. Dann folgen Teil 3 und 4. Am Gesamtplot wurde in der Zwischenzeit auch fleißig gefeilt.

Und was jetzt? Eigentlich steht einer Veröffentlichung nichts mehr im Wege, oder?

Das stimmt. Ich schaue mich ohne Zeitdruck um und versende Bewerbungen, wenn sich etwas Interessantes ergibt. Doch ich denke parallel auch darüber nach, ob ich den Roman vielleicht einfach selbst veröffentlichen sollte oder eben nicht. Eine Frage, die aktuell wohl viele AutorInnen umtreibt.

Wenn sich etwas ergibt, wird es hier auch ein Update geben. Dann aber nicht nur im Blog, sondern ganz sicher auch im großen Format auf der Homepage.

Endlich wieder Schreibzeit

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Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Zeit für ein kleines Update.

Seit Jahren überarbeite ich meinen ersten Roman. Jeder, der sich hierherverirrt, merkt das schon alleine am spärlich mit Inhalten gefüllten Blog. Das Projekt ist immer noch nicht abgeschlossen. Aktuell dränge ich meine verbliebenen (da noch nicht fertigen) Probeleser, damit ich ihr Feedback erhalte, es einarbeiten und das Manuskript damit endlich vollständig auf eine deutlich gereiftere Stufe bringen kann. Wenn das geschafft ist, biege ich auf die Zielgerade ein. Eine finale Leserunde (diesmal mit verbindlichen Fristen), eine letzte Überarbeitung (die definitiv nicht mehr so umfangreich ausfallen wird wie die Arbeit der letzten Jahre) und der Wälzer ist tatsächlich fertig. Ja, bis dahin werden noch viele Monate vergehen. Doch nach so langer Zeit fühlt es sich für mich an, als würde ich auf einen greifbaren Schlussspurt hinarbeiten. Und das motiviert ungemein.

Ich liebe meine Schöpfung immer noch

Bei einem gefühlten Endlosprojekt wie diesem bin ich jedem dankbar, der trotzdem immer wieder fragt, wie es denn läuft (viele Grüße an Philipp!). Vermutlich glauben die wenigsten, dass ich dieses verfluchte Ding wirklich mal abschließe. Seit Jahren kann ich nur „Ich bin dran, es ist leider sehr langwierig.“ antworten und selbst in meinen Augen klingt das mittlerweile mehr nach einer innerlichen Aufgabe als nach Hoffnung. Aber ich werde Projekt A fertigstellen. Weil es zu einem Lebenstraum geworden ist und weil ich selbst in meine Fantasywelt abtauchen möchte. Ja, auch nach so langer Zeit liebe ich meine eigene Schöpfung immer noch.

Teil 2 meiner Saga wird neugeschrieben

Da ich gerade auf Feedback warte, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, Teil 2 neuzuschreiben. Ja, richtig gelesen. Die vor vielen Jahren während eines NaNoWriMos fertiggestellte Rohfassung wird beiseitegelegt und nochmal verfasst. Warum? Ich möchte nicht den gleichen Fehler machen wie beim ersten Teil und bei der Überarbeitung eine Ewigkeit lang Anfängerfehler ausbessern, sondern gleich mit aller inzwischen gesammelten Erfahrung durchstarten. Durch die vielen Anpassungen der letzten Jahre hat sich ohnehin einiges im Plot geändert. Es tut verdammt gut, endlich mal wieder zu kreieren.

Außerdem reizt mich mein frisch eingerichteter Arbeitsplatz. Früher habe ich immer möglichst gemütlich auf dem Sofa oder im Sessel geschrieben, jetzt sitze ich dann doch auf einem „richtigen“ Bürostuhl an einem flotten Rechner und lasse meine Finger über eine „echte“ Tastatur fliegen.

Newsletterauflösung und DSGVO

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Ich musste erst von einem treuen Leser (danke Dragon!) darauf hingewiesen werden, wie lange mein letzter Blogpost mittlerweile her ist. Aber ich gebe auch zu: Die Lust ist aktuell einfach nicht da. Auch die Romanarbeiten liegen leider einigermaßen still, abgesehen vom eintrudelnden Feedback meiner Korrekturleser, das ich meist sofort und voller Spannung durcharbeite. Gerade die Rückmeldungen geben mir immer wieder Motivationsschübe und Kraft, das Mammutprojekt Fantasyroman weiterzuverfolgen.

In Kürze tritt die DSGVO in Kraft, wofür ich meine Webseite noch ein wenig anpassen muss. In diesem Zuge entledige ich mich meines Newsletters, den ich bislang leider eh nur als „Es gibt einen neuen Blogpost“-Mail genutzt habe und der daher aktuell ziemlich sinnfrei ist. Diese aktuelle „Newsletter-Mail“ ist also die letzte, bis ich wieder Zeit und Lust gefunden habe, etwas auf die Beine zu stellen, was ansprechender und sinnvoller ist und gleichzeitig der neuen Datenschutzverordnung entspricht. Wenn es soweit ist, lasse ich hier und über die sozialen Medien natürlich von mir hören.

Neuausrichtung ohne Zwänge

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Ich habe keine Lust mehr. Ab sofort blogge ich nur noch, wenn mir wirklich danach ist und nicht, weil mich ein ToDo daran erinnert, weil ich sonst kein echter Blogger bin, oder weil mein schlechtes Gewissen permanent drängt. Sonst vergeht mir nur der Spaß an meiner eigenen Homepage. Genauso verhält es sich übrigens auch mit den Facebook, Twitter und Instagram. Täglich wird mir von Facebook gesagt, ich müsse mich unbedingt wieder zu Wort melden, täglich sehe ich die regelmäßige Aktivität anderer Autoren und darauf aufbauend meldet sich dann natürlich mein Gewissen. Das nervt, das will ich nicht mehr. Hut ab vor denen, die sich voller Freude täglich in den sozialen Medien austoben, mir macht das einfach keinen Spaß.

Die monatliche Zusammenfassung im Blog stampfe ich somit ein. Ich schätze, die war für mich persönlich noch am interessantesten.

Schon länger habe ich an einem neuen Format für „Meine Serien“ gearbeitet, konnte mich aber nicht dazu überreden, es zu starten. Wer braucht sowas? Überall findet man Reviews zu Serien und Episoden, doch die meisten Menschen schauen doch eh einfach drauflos und entscheiden selbst (mache ich ja auch nicht anders). Die Serien-Unterseite werde ich daher in Kürze komplett entfernen. Bei den Nerday-Bildern (die nun schon ewig pausieren) bin ich mir noch nicht sicher. Aber dort halte ich es vermutlich so wie mit dem Bloggen. Wenn ich Lust habe, gibt es ein cooles Bild, sonst eben nicht. Hin und wieder schreibe ich bestimmt auch mal über eine besonders tolle Serie, ein Geheimtipp-Brettspiel oder mein neues Lieblingsvideospiel. Aber halt nur, wenn ich auch wirklich darüber schreiben möchte.

Meine Homepage reduziert sich somit auf ein paar Infos über mich (der Bereich wird bald aufgehübscht), eine Anlaufstelle zu meinem Romanprojekt und dem Blog. Keine Sorge, nach wie vor verkünde ich bedeutende Fortschritte meines Romanes und schreibe über den steinigen Weg, der noch vor mir liegt. Dieser Post ist nicht das Ende meines Blogs. ;)

Mein August 2017

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Tja, jetzt ist schon Herbst. Zumindest meteorologisch. Tatsächlich fallen schon die ersten Blätter von den Bäumen und die letzten richtig heißen Tage sind vermutlich Vergangenheit. Im August habe ich fleißig trainiert, gelesen, überarbeitet, gezockt und Serien geschaut. Eine perfekte Mischung meiner liebsten Hobbies. :)

Projekt A: Routine sei dank …

Ich befinde mich inmitten des zweiten Lesepakets. Und ich muss zugeben: Ohne die morgendlichen 30 Minuten (zu denen ich mich in den letzten Wochen echt überreden musste), hätte ich schon längst Aufschieberitis bekommen und das Manuskript „mal eben“ zur Seite gelegt. Ich bin froh, dass ich so wenigstens Stück für Stück vorankomme. Trotzdem steht mir noch einige Arbeit bevor. Es gibt doch immer wieder Stellen, die ich intensiv überarbeiten muss oder kleinere Handlungsfehler, die es auszubügeln gilt.

Serien: Zwischen Westeros, dem Teufel und einem lustigen Polizeirevier

Mit der elften Staffel von Supernatural sind wir noch nicht ganz durch, dafür mit Staffel 2 von Shadowhunters, mit den Staffeln 5 und 6 von Game of Thrones sowie mit der dritten Staffel von Brooklyn Nine-Nine. Während die Polizisten aus Brooklyn einfach perfekte Snacks für Zwischendurch sind, hat sich die Lage in Game of Thrones spürbar zugespitzt. Man merkt wirklich, dass nun nur noch eine abschließende Staffel bevorsteht.

Auch Lucifer (Staffel 2) lief in einem Rutsch durch. Die Serie bietet einfach köstliche Unterhaltung, wenn man etwas mit Hauptdarsteller Tom Ellis anfangen kann.

Spiele: Auf Minecraft folgt Half-Life

Auch der August war von Minecraft und diversen kleineren Bauprojekten und Reisen geprägt. Gegen Ende habe ich mich dazu aufgerafft, Half-Life zu beenden. Insgesamt war mir das Spiel dann doch zu langweilig. Das war zu Releasezeiten sicherlich anders, aber in meinen Augen ist der Klassiker einfach nicht sonderlich gut gealtert. Der Anfang des Nachfolgers Half-Life 2 spielte sich da schon wesentlich interessanter. Ich bin gespannt, was ich dort noch erlebe und wie gut mich das Spiel bis zum Schluss unterhält.

Sport: Die Aufholjagd hat begonnen.

Zwischenstand: 78 (Soll: 82)

In den letzten zwei Wochen des Monats war ich vier Tage pro Woche im Fitnessstudio. Da ich diesen Rhythmus nach Möglichkeit gerne beibehalten möchte, blicke ich dem Jahresziel wieder optimistisch entgegen. :)

 

Brettspielspaß: Show Manager

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Spielerzahl: 2 bis 6

Alter: ab 10 Jahren

Spieldauer: ca. 60 Minuten

Spielart: Strategie

Worum geht es?

Als Show Manager besetzen die Spieler insgesamt vier verschiedene Musicals mit Schauspielern. Doch da die Darsteller immer nur für bestimmte Rollen geeignet sind und frecherweise auch noch Geld kosten, entbrennt schon kurz nach Spielbeginn ein heißer Kampf um die hochwertigsten Produktionen.

So wird gespielt:

Jeder Spieler beginnt mit einem eher knapp bemessenen Startkapital. Auf dem Spielbrett liegen immer vier Schauspieler gleichzeitig aus. Ein Slot ist kostenfrei, für die anderen werden 1.000, 2.000 oder 3.000 Dollar fällig. Sobald ein Schauspieler verpflichtet wurde, rücken die teureren einen Slot tiefer und der 3.000 Dollar-Platz wird mit einem neuen Darsteller aufgefüllt. Für stolze 2.000 Dollar kann man das komplette Angebot austauschen.

Ein Schauspieler ist entweder für eine ganz bestimmte Rolle geeignet (die er dann auch mit der maximalen Punktzahl spielt) oder er ist variabel einsetzbar und kann in zwei (gut gespielte), drei (ordentlich gespielte) oder gar alle (dürftig gespielten) Rollen schlüpfen. Es gibt vier verschiedene Musicals, die zwischen drei und sechs Darsteller benötigen. Nur, wenn auch alle Rollen passend besetzt wurden, gibt es Bonuspunkte und eigentlich ist man auch nur dann konkurrenzfähig.

Man darf maximal zwei Karten mehr sammeln als das letztendlich aufgeführte Musical Rollen hat. So ist kein flexibles Schauspielersparen auf alle Darbietungen gleichzeitig möglich, man muss sich spätestens nach dem dritten verpflichteten Darsteller entscheiden, welches Stück als nächstes dran sein soll.

Sobald der erste Spieler eine vollständige Besetzung aufweisen kann, fällt der Vorhang. Wird ein Musical uraufgeführt, darf der entsprechende Manager sich auch für eine Stadt entscheiden, die fortan fester Austragungsort für dieses Stück ist. Die Wahl ist taktisch interessant, denn während der Unterschied bei der Punkteausbeute zwischen der besten und schlechtesten Aufführung in Stockholm kaum nennenswert ist, kann man in New York City richtig viel Ruhm absahnen. Dafür tut eine schlechte Darstellung aber auch umso mehr weh.

Wenn das Geld knapp wird (was durchaus vorkommen kann), kann man eines seiner bereits gespielten Musicals beleihen. Für jeden Punkt, auf den man verzichtet, erhält man 1.000 Dollar. Bis zu 10.000 Dollar kann man sich so bei jedem seiner Stücke auszahlen lassen, dafür rutscht man jedoch nicht selten ein oder zwei Plätze in der Rangliste des Spielortes ab – was wiederum Verluste in der Endabrechnung mit sich bringt. Auf diese Weise ändern sich bis zum Schluss noch die Positionen der einzelnen Musicals und es bleibt bis zur allerletzten Aufführung spannend.

Erst bei der abschließenden Auswertung zeigt sich, wer am cleversten eingekauft und geplant hat und der Spieler mit den meisten Punkten darf sich als echter Sieger unter den Show Managern fühlen.

Spiel es, wenn …

  • … du an dem eher ungewöhnlichen Brettspielthema Musical interessiert bist.
  • … du dich auf einen unterhaltsamen Geheimtipp einlassen möchtest.
  • … du gerne planst und Taktiken anwendest.

Spiel es nicht, wenn …

  • … du direkte Interaktion mit den anderen Spielern brauchst.
  • … du es hasst, bis kurz vor Schluss nicht zu wissen, wo du am Ende landest.
  • … du nicht damit klar kommst, dass dir dein Sitznachbar in jeder Runde den interessantesten Darsteller vor der Nase wegschnappt.

Mein Juli 2017

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Der Juli war ein guter Monat. Vor allem dafür, dass er eigentlich ein Hochsommermonat ist. Die Temperaturen waren angenehm, weshalb es sich auch in unserer Wohnung aushalten ließ und ich mich ungebremst der Romankorrektur widmen konnte. Und Minecraft. Und Sherlock. Und … ach lest selbst. :P

Projekt A: Jetzt sind 14% fertig, ist das zu fassen?

Es hat noch ein paar Durchgänge gedauert und blöderweise hatte ich nach jedem einzelnen das Gefühl: Einer geht noch! Immer wieder habe ich den ersten Abschnitt auf meinen Kindle Paperwhite geschickt, durchgelesen und dabei auffällige, fehlerhafte oder unschöne Stellen markiert. Die wurden anschließend überarbeitet und schon wanderte die neueste Version auf den Kindle und es ging von vorne los. Irgendwann musste ich feststellen, dass ich mich fast ausschließlich an Formulierungen gestört habe, die eigentlich vollkommen in Ordnung waren. Die Erkenntnis, einen Roman so tatsächlich kaputtkorrigieren zu können, hat mich schließlich endlich zum Abschluss der Korrekturarbeit kommen lassen. Das fühlt sich verdammt gut an und sorgt dafür, dass ich mich derzeit mit hoher Motivation dem nächsten Paket von Testleser-Feedback widme.

Serien: Keine halben Sachen

Im Juli haben wir zu alter Form zurückgefunden. Von Modern Family, Sherlock und der neuen Netflix-Serie Friends From College haben wir jeweils eine ganze Staffel verschlungen. Nach wie vor laufen außerdem wöchentliche Folgen von Shadowhunters (Staffel 2). Bei einem Angebot von Sky Ticket musste ich einfach zuschlagen, weshalb gerade die sechste Staffel von Game of Thrones (ja, ich hinke ein wenig) und die elfte Staffel von Supernatural laufen.

Spiele: Minecraft, nichts als Minecraft

Da ein Kollege einen Server für die Pocket-/Windows 10-Edition von Minecraft gestartet und mich eingeladen hat, habe ich mich im letzten Monat ausschließlich diesem Spiel gewidmet. Der Hype vor vielen Jahren ist damals vollkommen an mir vorbeigegangen, weshalb ich ihn jetzt quasi nachhole und mich fleißig in Bauprojekte stürze. Vor allem der Innenausbau meines Hauses und die Gestaltung meines Grundstücks machen mir riesigen Spaß. Aber auch für eine Wanderung in die Weiten der Welt bin ich immer zu haben. Schließlich gibt es immer etwas zu entdecken. :)

Sport: Immer weiter …

Zwischenstand: 64 (Soll: 72)

Ich halte mich wacker. Trotz einer Pause in der Mitte des Monats habe ich mein Juli-Soll erfüllt.

 

Was gab es sonst? Einen Fotobox-Lächler

Aktuell lese ich so viel wie schon lange nicht mehr. Begeistert stürze ich mich von einer Fantasysaga in einen Thriller, um anschließend gleich mit dem nächsten Fantasyroman durchzustarten. So soll es unbedingt weitergehen!

Highlight im Juli war eine (leider von Kälte und Regen begleitete) Beachparty, von der ich ein beispielhaftes Foto präsentiere. :P

Mein Juni 2017

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Ist es nicht verrückt, dass die komplette erste Hälfte des Jahres 2017 bereits hinter uns liegt? Ich habe das Gefühl, dass die Zeit wie ein Schnellzug an mir vorbeirast. Ich mag das Jahr bisher sehr gerne, es läuft im Grunde sogar hervorragend. Trotzdem habe ich das Gefühl, meinen Zielen ein wenig hinterherzuhinken. Und das, obwohl ich auch im Juni nach wie vor verhältnismäßig wenige Serien geschaut habe. Dafür habe ich mir brav weiterhin Zeit für Games eingeräumt und mich wieder voller Freude und Motivation in die Romanüberarbeitung geworfen.

Projekt A: Etwa 14% sind quasi fertig. Quasi fast! Wirklich!

Der Juni war ein guter Schreib- bzw. Überarbeitmonat. Ich habe endlich das gesamte Feedback zum ersten Lesepaket eingearbeitet. Bevor ich mich auf den zweiten Part stürze, feile ich den ersten Abschnitt derzeit richtig rund und – man lese und staune – quasi final. Ja, ich weiß. Dieses Wort „quasi“ möchte niemand sehen. Eine letzte Leserunde steht dem Roman jedoch noch bevor. Die wird dann aber anders als zuvor in einem Rutsch erfolgen und nicht häppchenweise.

Mich motiviert es enorm, den ersten Abschnitt meines Langzeitprojektes endlich auf einer echten Zielgeraden zu sehen. Manche zweifeln vermutlich schon länger an von mir getätigten Aussagen wie „Es wird!“, „Ich arbeite dran!“ oder „So ganz langsam sehe ich das Ende vor mir.“. Ich kann das nachvollziehen. Aber glaubt mir, es tut sich was und mein Roman wird eines Tages fertig sein. Wirklich! :D
 

Serien: Schattenjäger, animierte Sänger und lügende Mädchen

Die Flaute hält an. Es gab eine Handvoll Folgen von Shadowhunters (Staffel 2), Unbreakable Kimmy Schmidt (Staffel 3) und Pretty Little Liars (Staffel 1). Alle dienten als kleine Snacks für Zwischendurch.

Dazu kam der spaßige Animationsfilm Sing. Den wollten wir schon länger sehen und er hat uns erwartungsgemäß wunderbar unterhalten.
 

Spiele: Alte Spiele auf neuem PC

Meine liebe Xbox One wird nach wie vor brutal vernachlässigt. Dafür glüht der PC regelmäßig. Immer noch findet man mich auf den virtuellen Straßen vom Euro Truck Simulator 2. Außerdem habe ich den Nachfolger eines meiner absoluten Lieblingsspiele gekauft und die Kampagne angespielt. Es handelt sich um Heroes of Might and Magic 3 in der Complete Edition. Das rundenbasierte Spielprinzip macht nach wie vor süchtig und mithilfe einer Grafikmod läuft das mittlerweile 18 Jahre alte Spiel auch problemlos auf einem nagelneuen System.

Minecraft darf auf meinem PC natürlich auch nicht fehlen. Endlich kann ich das Spiel mal genießen, ohne sämtliche grafische Einstellungen aufs Minimum drehen zu müssen. Zu guter Letzt wollte ich einfach mal das legendäre Half-Life ausprobieren. Über die Hälfte der Story liegt nun hinter mir. Shooter sind nicht wirklich mein Genre, dazu sieht das Spiel echt nicht sonderlich schön aus. Trotzdem bleibe ich einfach mal am Ball. Einen gewissen Spaßfaktor kann ich nicht abstreiten. ;)
 

Sport: Halbzeit? Eigentlich schon, aber …

Zwischenstand: 53 (Soll: 61)

Ich habe das Rudern für mich entdeckt, dafür das eigentliche Krafttraining ein wenig schleifen lassen. Seit dem letzten Kontrolltermin sieht das aber schon wieder anders aus und man findet mich wieder voller Motivation auf den Geräten und der Rudermaschine. Trotzdem wird es langsam schwierig, das Jahresziel zu erreichen. Ich gebe aber nicht auf und bleibe am Ball.

 

Was gab es sonst? Natur pur im Nordosten NRWs

Wir waren für drei Tage im Teutoburgerwald, haben die wunderschöne Umgebung bei Wanderungen genossen, hübsche Städtchen wie Schwalenberg und Lügde (auf dem Foto zumindest im Hintergrund zu sehen) erkundet und natürlich auch Sehenswürdigkeiten wie die Externsteine oder die Hermannsstatue erklommen.

Anschließend hat es uns nach Bad Lippspringe verschlagen, wo wir ein wenig entspannt haben und natürlich auch der Landesgartenschau 2017 einen Besuch abstatten mussten.

Mein Mai 2017

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Auch der Mai war von Steuererklärungen (inklusive zahlreicher Wutanfälle) geprägt, daneben gab es aber auch Korrekturarbeiten am Roman, technische Neuzugänge, Spielspaß, regelmäßigen Sport und zwei coole Filme.

Projekt A: Neue Technik, neue Motivation

Weiteres Feedback meiner Probeleser ist eingetrudelt, dazu habe ich nun neben dem mobilen Laptop (von 2009, das gute Stück ist leider wirklich in die Jahre gekommen) eine neue Arbeitsstation (einen Desktop-PC) und nach langer Recherche ist tatsächlich auch eine mechanische Tastatur im Haus gelandet. Das Schreibgefühl finde ich noch ungewohnt, doch es ist interessant und das Tippen macht Spaß. Zu blöd, dass ich seit Ewigkeiten nur überarbeite und nichts wirklich Neues schreibe. So gab es bislang noch keinen echten Praxistext. Aber das ergibt sich im Laufe der nächsten Wochen bestimmt. In dem Zeitraum soll auch das erste Paket meines Romans in eine sehr fortgeschrittene Version gebracht werden (tatsächlich soll es die Pre-Abschlusslesen-Version sein).

Serien: Popcornkino, Marvel und eine verrückte Kimmy

Auch der Mai war ungewohnt serienarm. Es gab lediglich ein paar Episoden der zweiten Staffel von Marvel’s Daredevil, ein wenig Unbreakable Kimmy Schmidt und die erste Folge der zweiten (und leider letzten) Staffel von Sense8.

Immerhin zwei Filme haben wir geschaut. Bei Mad Max: Fury Road stand uns die meiste Zeit der Mund offen. Die Action war echt irre und teilweise atemberaubend. Krasses Popcornkino! Doctor Strange mussten wir als Cumberbatch-Fans natürlich sehen. Wir waren mehr als zufrieden!

Spiele: Von römischen Schlachten ins Führerhaus eines LKWs

Ich habe einfach mal Ryse: Son of Rome angefangen und war schnell sehr angetan. Präsentation und Gameplay haben mich überzeugt und so habe ich mich durch den kompletten Storymodus gekämpft. Auch nach dem Ende bin ich nochmal in die einzelnen Levels zurückgekehrt, um dort entspannt die letzten Sammelgegenstände einzuheimsen. In meinen Augen ist das Spiel ein echt netter Snack für zwischendurch!

Kaum war der neue PC angeschlossen, wurde er nach den für die Portrait- und Hochzeitsfotografie wichtigen Bildbearbeitungsprogrammen erstmal mit ein paar Spielen versorgt. In Prison Architect habe ich die ersten Szenarien der Kampagne angespielt, doch die meiste Zeit verbrachte ich entspannt auf den Straßen im Euro Truck Simulator 2. Ich war schon früher ein kleiner Simulatorfan, mit der fähigen Hardware kann ich dieser Leidenschaft nun endlich wieder nachgehen. :)

Sport: Hm … naja

Zwischenstand: 46 (Soll: 51)

Ich hinke stetig hinterher. :P

Meine fünf Highlights der E3 2017

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Die Electronic Entertainment Expo (kurz E3) ist jedes Jahr ein Fest für Gamer. Im Vorfeld und natürlich besonders während der einzelnen Konferenzen gibt es zahlreiche Ankündigungen, spektakuläre Trailer und Gameplay-Videos, die jedes Spielerherz höherschlagen lassen. Hier sind meine Highlights 2017 (die Reihenfolge ist zufällig):

1. Super Mario Odyssey


Ich fand die ersten Ankündigungen schon spannend, der neue Trailer hat es mir nun endgültig angetan. Das neue Mario sieht frisch und spaßig aus. Nintendo verpasst dem Klempner ein paar echte Innovationen.

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2. Mario + Rabbids: Kingdom Battle

Für mich eine echt positive Überraschung und definitiv ein Kaufargument für die Nintendo Switch. Die Rabbids habe ich auf der Wii damals vergöttert, die Partyspiele haben mich regelmäßig köstlich unterhalten. Nun sind sie wieder zurück und dann auch noch im Crossover mit Mario. Das Kampfsystem wirkt frisch und spaßig. Ich bin wirklich gespannt auf weiteres Bewegtmaterial!

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3. Anthem

BioWare kommt mit einer neuen, großen IP. Das Gameplay-Material sieht richtig schick aus und macht Lust auf mehr. Gerade die Natur erinnert mich sehr an die Welt von Avatar. Ich freue mich auf weitere Infos!

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4. Skyrim Switch


Als die Wii mit ihrer Bewegungssteuerung vorgestellt wurde, habe ich immer von einem großen Rollenspiel mit Schwertsteuerung geträumt. Ja, Skyrim ist mittlerweile ein wenig ausgelutscht, doch ich habe das Spiel erst zu etwa 60-70 Prozent durchgezockt und wollte mir dementsprechend eigentlich die Neuauflage für die Xbox One oder den PC zulegen. Nun kommt der Titel auch für die Switch und das mit Bewegungssteuerung. Wenn die wirklich was taugt, wird das vermutlich meine persönliche Definitive Edition von Skyrim.

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5. Assassin’s Creed: Origins

Klare Sache. Als großer Fan der Spieleserie freue ich mich riesig auf den neuen Teil, nachdem die Reihe eine absichtliche Pause eingelegt hat. Ägypten als Setting wirkt spannend und erinnert mich angenehm an den allerersten Teil. Auch die neuen Gameplay-Elemente sprechen mich an, ich bin mir sicher, dass mich Origins genauso prima unterhalten wird wie sämtliche Vorgänger.

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Was hat euch begeistert? Gerade von den zahlreichen Indie-Titeln habe ich mir bislang noch gar keine Trailer angeguckt. Ich freue mich daher immer über mögliche Geheimtipps. :)