Von der Enzyklopädie zur Wiki

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Vor einigen Wochen habe ich darüber berichtet, dass ich zu meiner Fantasywelt eine kleine Enzyklopädie erstellt habe. Die Informationen haben sich immer mehr ausgeweitet, gingen immer tiefer in die Details und sorgten sogar für gravierende Änderungen an der Grundidee, die demnächst Einzug in den Roman haben werden.
Irgendwann wurde mir die Navigation durch ein großes OpenOffice-Dokument zu umständlich und ich habe mich nach Alternativen umgesehen. Da kam mir die Idee einer eigenen Wiki. Quasi eine Art Wikipedia, bezogen auf die Fantasywelt, in der meine Romane spielen. Im Internet gibt es davon einige, sei es zu Videospielthemen oder anderen Fantasywelten. Sofort hat mir dieser Gedanke zugesagt und ich wurde fündig.
Nachdem meine ersten Wiki-Schritte mit einem Offline-Programm namens Zim Desktop Wiki gut klappten und ich großen Spaß daran fand, juckte es mich in den Fingern, mir MediaWiki anzuschauen. Diese Verwaltungssoftware wurde für das Enzyklopädieprojekt Wikipedia erstellt und ist für jeden frei verfügbar.
Mit ein wenig Fummelei habe ich dann auch XAMPP und MySQL zum Laufen gebracht und konnte vor wenigen Tagen meine Hauptseite betrachten, die optisch ganz nach Wikipedia aussieht. Der bekannte Look sagt mir zu, daher werde ich in der nächsten Zeit die bereits mit Zim erstellten Seiten übertragen. Noch läuft die ganze Wiki natürlich lokal bei mir, doch wenn ich möchte, könnte ich alles auch online präsentieren.

Nun werde ich also fleißig an meiner Welt weiterarbeiten, was mir mit dem übersichtlichen Hilfsmittel Wiki noch leichter fällt. Die Motivation durch die zahlreichen neuen Ideen ist übrigens so groß, dass ich gestern einen Neustart in Sachen zweiter Korrekturdurchlauf gestartet habe. Irgendwann muss es mit dem eigentlichen Roman ja auch weitergehen…

3 Antworten

  1. Alle paar Wochen lande ich wieder auf deinem Blog…
    Alle paar Wochen denke ich mir „Warum schafft der, was ich nicht schaffe?“ und nehme mir dann vor, dir nachzueifern – vergebens! 😉

    Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du: Informatiker (bzw. Informatik-Student in meinem Fall), der einigerma0en Wortgewand ist und 'ne Menge Fantasie hat. Anno 2006 habe ich begonnen ein Buch zu schreiben. Habe die ersten beiden Kapitel direkt hintereinander weg geschrieben und dann verließen sie mich. Seit dem habe ich diese beiden Kapitel wieder und wieder überarbeitet, habe noch 4 weitere geschrieben und die Story in meinem Kopf immer weiter entwickelt. Die Geschichte für einige Scenen grob und für andere bis in's kleinste Detail geplant, Charaktere ausgedacht, Wendungen, etc. pp.. Sogar einen Titel habe ich (seit Anfang an, streng genommen) …
    Aber ich trete wie so oft auf der Stelle und entweder es mangelt mir an Motivation oder an Zeit (atm letzteres).

    Ich schreibe hier allerdings nicht um mich auszuheulen, sondern viel mehr um meine Hochachtung ausdrücken, dass es dein Buch so weit gebracht hat! Auch wenn du scheinbar noch einiges an Arbeit vor dir hast, hast du doch schon beeindruckend vieles geschafft – Keep on Going! 🙂

  2. Wow, vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Deine Worte motivieren mich sehr, denn aktuell habe ich einen dicken Durchhänger.

    Ich kann dir empfehlen, dich einmal am NaNoWriMo zu versuchen. Ich hätte niemals zuvor gedacht, dass ich dieses wahnsinnige Projekt neben Job, Frau und allen anderen Hobbies und Verpflichtungen schaffe, doch es ist geschehen. Und das sogar schon zweimal. Diese 50.000 Wörter haben mir sowas von weitergeholfen und ich könnte nicht sagen, wo ich ohne sie feststecken würde.

    Ich glaub, ich muss jetzt unbedingt korrekturlesen. Danke nochmal für deinen Schub-Kommentar! 🙂

  3. Wenn ich mich recht erinnere, ist der NaNoWriMo der November, richtig?
    Wann schreibe ich gleich meine Bachelorarbeit…? Achja, im kommenden November. 😉

    Ich habe mir aber so oder so vorgenommen, nach meiner Klausurenphase mich wieder an das Buch zu setzen, so lange Ferien sind. Mal sehen wie weit ich komme.

    Wenn ich dir geholfen hab, hab dir gern geholfen! Ich kenn das, dass oftmals die Motivation das größte Problem ist. 😉

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