NaNoWriMo: Der Kampf zur Halbzeit

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Kommen wir zum dritten Zwischenstand in Sachen Roman und National Novel Writing Month:

Was habe ich bisher geschafft?
Es ist der 20. Tag, mein Wortzähler zeigt mir die Zahl 31.884 an. Das Tagesziel beträgt 33.333 Wörter, eine schöne Schnappszahl. Ich liege folglich immer noch im Rennen und das, obwohl das vergangene Wochenende mich weit zurückgeworfen hatte. Über 1.500 fehlten mir zu Beginn der Woche, doch ich habe sie mir pünktlich zur Halbzeit des Monats wieder zurückerkämpft.

Was habe ich für die nächste Woche vor?
Heute und morgen habe ich das erste Mal im gesamten November richtig viel Zeit, daher habe ich mir fest vorgenommen, mindestens einen Tag Vorsprung zu schreiben. Damit sollte ich für die finalen Tage gewappnet sein.

Wie läuft es so?
Recht wechselhaft. Wie geschrieben lief es am Anfang der Woche mies, was aber nur an der fehlenden Zeit lag. Im laufe der Woche gab es immer mal kurze Ideen-Löcher, die ich mit spontanen Einfällen oder in kreativen Phasen sofort schließen konnte. So habe ich zur Zeit einen groben Plan, der die nächsten Tage halbwegs ausfüllen sollte.
Einziges Problem ist der Release von Assassin’s Creed: Brotherhood, welches seit Donnerstag bei mir liegt. Ich warte schon so lange darauf und kann die Finger auch in den nächsten Tagen mit Garantie nicht davon lassen.

Habe ich noch Spaß dran und was möchte ich nächstes Jahr besser machen?
Nach wie vor schreibe ich liebend gerne an meinem Roman weiter und bin total froh, dass der Wortzähler Tag für Tag stramm nach oben tickert. Trotzdem freue ich mich langsam aber sicher auf den 1. Dezember, an dem ich abends auch mal gar nichts tippen muss. Meine Tastatur wird es mir dann vermutlich auch danken…
Im nächsten Jahr möchte ich verhindern, ein derart volles Wochenende zu haben, wie es vor einer Woche der Fall war.

Tipps für andere Teilnehmer:
Ich bemerke bei mir mittlerweile zwei Phasen von Schreibfluss. Eine ist immer noch die während der Busfahrten. hier sitze ich nach Möglichkeit auf einem Einzelsitz, schalte mein Laptop an und konzentriere mich nur auf meinen Roman. Das klappt wunderbar und ich schaffe mittlerweile immer öfter die Hälfte des Tagespensums innerhalb der Busminuten.
Daheim fällt es mir anfangs schwer, wieder eine Schreiblinie zu finden. Erst gegen Abend, wenn ich mich eigentlich in Richtung Bett bewegen sollte, läuft plötzlich die zweite Phase an. Durch diese Spätzündungen habe ich in den letzten Minuten des Tages schon einiges aufholen können. Vielleicht helfen diese Erfahrungen anderen Teilnehmern ja ein wenig weiter.

Doch nun entschuldigt mich, ich muss meine Helden in ihren großen Abenteuern unterstützen und auf die Probe stellen.

One Response

  1. Der Imperator

    Also ich finde es bemerkenswert, das du so viele Wörter täglich schaffst. Je nach Schriftart und -größe sind das 4-5 A-4 Seiten pro Tag. Soviel Freizeit hätte ich auch gerne, um an meiner Geschichte zu schreiben.Ich pendle zwar Täglich auch mit der Bahn aber das ist für mich kein Ort, um in Ruhe zu schreiben. So verbringe ich die Zeit dann meist mit Konzeptskizzen und bringe Handlungsabläufe nur grob zu Papier. Darüber hinaus braucht man ja auch nicht die passenden Ideen wie man die Handlung ausschmückt und die Story vorantreibt.
    ich drück Dir für den Endspurt jedenfalls die Daumen.

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