Mit energischen Schritten auf die 100 zu

Eingetragen bei: MeinBuch | 1

Nein, es geht nicht um den 100. Blogpost, denn die habe ich schon vor längerer Zeit hinter mich gebracht. Vielmehr bin ich zur Zeit recht optimistisch, was mein erstes größeres Zwischenziel für mein Buch angeht: 100 DIN A4 Seiten füllen. Besonders an den letzten Wochenenden, die in den vergangenen Wochen ja des öfteren länger als üblich ausfielen, ging die Arbeit ganz gut voran und ich bin überzeugt davon, dass sich dies in den kommenden Monaten nicht ändern wird.
Sehr hilfreich ist dabei natürlich meine stark aufgestockte Inspirations-Playlist, die mich recht gut motivieren kann und immer wieder für überraschende Momente sorgt, die ich selbst gar nicht eingeplant hatte.

Ich arbeite mich nebenbei durch eine tolle Lektüre für angehende Autoren. Es handelt sich dabei um Vier Seiten für ein Halleluja von Hans Peter Roentgen. Der Ratgeber ist angenehm zu lesen und behandelt die ersten vier Seiten eines Manuskripts. Dazu gibt es verschiedenste Beispiele in Form der ersten Zeilen von anderen Autoren, die H.P. Roentgen genau unter die Lupe nimmt und so sehr schnell sehr viel Wissen vermittelt. Schon nach zwei Beispielprologen habe ich Lust, meine bisher geschriebenen Seiten zu überarbeiten – ich merke, dass ich da noch viel Arbeit vor mir habe. Doch ich freue mich auch drauf. Sobald ich irgendwann die Finger von der Tastatur hebe und jubelnd rufe: „Ende!“, kommt Teil 2 des Abenteuer Buches: Das Überarbeiten. Erst dann werde ich Betaleser anschreiben und mein Manuskript der ersten Kritik preisgeben.
Ich freue mich auf jeden einzelnen Schritt und tippe motiviert weiter, immer mit den Ziel vor Augen, irgendwann einen ersten großen Teilerfolg zu erreichen.

Für die bessere Übersicht habe ich mir vor kurzem den sogenannten ywriter installiert. Das ist ein Programm, in dem man seine Geschichte in Kapitel und Szenen unterteilen kann und welches man primär wie ein ganz normales Schreibprogramm nutzt. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, dort Schauplätze und Personen zu erstellen und diese mit den Szenen zu verknüpfen, so dass man sich in verschiedenen Übersichten anzeigen lassen kann, welche Person wann wo ist. Das geht mit einigen interessanten Statistiken einher, in denen man sich die Wörter pro Person, Szene etc. anschauen kann. Noch habe ich nicht alle Punkte des Programms gelernt und gefunden, aber ich setze mich bei genügend Zeit weiter damit auseinander und bin begeistert, dass es sogar Software für Autoren gibt.

Eine Antwort

  1. Na dann wünsche ich weiter viel Spass und Erfolg beim schreiben. Auf das die Beta Tester möglichst bald angeschrieben werden. 😉
    Das mit der Software finde ich übrigens sehr interessant. Dachte eigentlich immer das der Autor so was im Kopf machen muss oder sich per Hand durch Notizen wühlt, um nicht irgendwelche Fehler im Ablauf und der Logik des Buches zu machen.

Hinterlasse einen Kommentar