Im Rennfieber – damals und heute

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Vor vielen, vielen Jahren, als ich meinen ersten Kontakt mit Videospielen hatte und an einem 386er (oder war es ein 486er) DOS-PC saß, spielte ich neben dem Klassiker Prince of Persia auch einige namhafte Spiele wie das erste FIFA, Lemminge und auch zwei Rennspielchen. Während für das erste FIFA eine Aufrüstung des Hauptspeichers von 4 auf 8 MB nötig war, liefen meine zwei Rennspiele permanent. Zum einen war das Grand Prix Circuits, eine eher realistische Rennspielsimulation. Das Spiel war für mich damals reinster Luxus. Man durfte originale Autos wie den Ferrari und echte Strecken wie Monza oder den Hockenheimring auswählen und sich dann ins Cockpit klemmen und losdüsen. Schaut euch mal das Video an, das Spiel ist dermaßen einfach gehalten und hat mir dennoch viel Spaß gemacht. Wenn ich nur die Musik höre, fühle ich mich gleich wieder zurückgesetzt.

Neben diesem Spiel hatte ich mir auf einem Diskettenmarkt auch Speed gekauft. Dazu habe ich im Netz leider keine Informationen gefunden, es war ein Vogelperspektiven-Rennspiel, bei dem man die ganze Strecke überblicken konnte und sein Auto durch die vielen Kurven lenken musste. Auch hiermit hatte ich etliche Stunden Spaß, auch wenn das Spiel an sich mehr als simpel gehalten war.
Heute sehen Rennspiele völllig anders aus. Einen Bericht über DiRT 2 habe ich ja bereits gehalten, nun dreht sich auch die Disc von Forza Motorsport 3 in meiner Xbox 360 und weckt nach langjähriger Pause wieder den Rennspielfan in mir.
Zwischen den DOS-Games und den neuen Spielen für meine Xbox 360 gab es natürlich auch ein paar Racer, allen voran ist hier die Need for Speed-Serie zu erwähnen. Vor vielen Jahren sah ich bei Bekannten Need for Speed 2 und war hin und weg, als ich es mit Lenkrad spielen durfte. Jahre später fanden Underground und Underground 2 den Weg in meine PC-Laufwerke und wurden etliche Stunden gezockt. Nicht nur das Setting, auch die richtig coolen Autos und die gelungenen Tuning-Möglichkeiten haben es mir angetan. Einen Ableger später gab es dann Most Wanted für meinen Gamecube, ebenfalls ein richtig toller NfS-Teil, bei dem ich vor allem mit den langen Verfolgungsjagden meinen Spaß hatte.Doch zurück zu Forza 3. Die Rennsimulation bietet satte 400 Autos von 50 Herstellern und über 100 Rennstrecken! Diese Fakten hauen erstmal um, sorgen sie allein doch dafür, dass man wirklich etliche Stunden beschäftigt ist. Der Karrieremodus des Spiels gefällt mir bis jetzt super und wird mich noch einige Zeit fesseln, ehe es dann zu weiteren Online-Rennen kommt. Zweimal habe ich die Online-PC von Forza 3 bis jetzt getestet, bis jetzt gab es jedes Mal viel Spaß und Spannung. Ob mit Kleinwagen à la Ford Focus und VW Golf, mit vielen bekannten Mittelklassewagen, die man auf der Straße entdecken kann oder mit richtigen Rennboliden oder gar Stocking-Cars: Die Vielfalt der Fahrzeuge ist faszinierend und sorgt für sehr viele unterschiedliche Renngefühle.
Erstaunlicherweise spiele ich auch dieses Spiel in der Cockpitperspektive. Während diese mich jahrelang abgeschreckt hat, habe ich mich nun scheinbar dran gewöhnt und großen Spaß mit ihr. Zwar habe ich stellenweise den Eindruck, dass DiRT 2 grafisch noch ein wenig runder aussieht, doch schmälert das die bombastische optische Qualität von Forza 3 in keinster Weise. Da ich zur Zeit viele Stunden auf virtuellen Rennpisten verbringe, liebäugel ich immer wieder mit dem Kauf eines Lenkrads, allerdings sind diese für die Xbox 360 enorm teuer.
Doch auch mit Controller machen die Rennen so viel Spaß, dass ich merke: Du bist zwar kein guter Rennfahrer, aber doch ein kleiner Fan des Genres.

Eine Antwort

  1. Grand Prix Circuits! Ja die Musik allein versetzt einen schon in ne andere Zeit. Ich steh ja auf die alten Graphiken und den simplen Aufbau. Wer braucht da schon die neueste 3D Graphiken? 😉

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