Eine schleppende Geschichte

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Im Nachhinein bin ich so froh, im November die Zähne zusammengebissen und mehr als 50.000 Wörter geschafft zu haben. Seitdem der Wettbewerb vorüber ist, läuft nur noch wenig. Die Zeit ist nach der Arbeit recht knapp, zudem überholen uns aktuell die ToDo-Listen für die Hochzeit im April.
Es ärgert mich, denn das Ende der Rohfassung ist gar nicht mehr so utopisch weit weg. Eigentlich bräuchte ich jetzt noch einen November, doch der würde vor der Hochzeit so gar nicht mehr in den Terminkalender passen. Daher habe ich die Hoffnung aufgegeben, noch davor mit Version 1 fertig zu werden. Stattdessen nutze ich die Zeiten der Schreibflaute und sammle Ideen sowie Anregungen. Wie das Ende meines Romans wirklich aussehen wird, weiß nämlich nicht einmal ich selbst so genau. Das bereitet mir einerseits Bauchweh, andererseits freue ich mich darauf, während des Schreibens inspiriert zu werden und so aktuell auch von mir noch unerwartete Wendungen niederzuschreiben.
Oft genug juckt es mir in den Fingern, einige Worte ins Laptop zu ballern, aber meistens fehlt mir die Zeit, um aus diesem Ansatz eine kleine Schreibsession zu machen. Ich werde mich in den nächsten Wochen aber wieder dazu zwingen, auch die kleinsten Phasen zu nutzen, schließlich bringt jedes geschriebene Wort die Geschichte ein kleines Stückchen weiter.

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