Mein April 2017

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Der April war von drei satten Urlaubswochen geprägt, die leider im Nu vergangen sind. Mein Romanprojekt ruhte in der Zeit, dafür gab es Fotoshoots (Sarah und ich arbeiten nebengewerblich als Portrait- und Hochzeitsfotografen), Steuererklärungen, die MagicCon in Bonn und ganz viel Saints Row 4: Gat out of Hell.

Projekt A: Status? Pause.

Während meine Korrekturleser fleißig lesen, habe ich mir in der Urlaubszeit eine Pause von Projekt A gegönnt. Gut, an den meisten Tagen war ich unterwegs oder mit der Fotografie beschäftigt, daher gehörte auch ein wenig Zwang dazu. Aber keine Sorge, die Lust auf meine Fantasywelt ist mit jedem Tag der Abstinenz gestiegen. Der Mai sieht wieder ganz anders aus.

 

Serien: Nachholbedarf? Anscheinend doch nicht.

Vollmundig habe ich letzten Monat ein Serienfeuerwerk angekündigt und was war? Nichts. Also quasi nichts. Wir haben ein wenig Gronkh geschaut, eine Folge von Shadowhunters war dabei, ansonsten gab es aber nur ein paar Episoden der zweiten Staffel von Marvel’s Daredevil, The Flash und das Ende von You are Wanted. Ach ja, The Walking Dead Staffel 6 und Fear the Walking Dead Staffel 2 konnten wir ebenfalls abschließen.

Dafür liefen aber immerhin vier Filme: Der Nanny, Traumfrauen, Pixels und Die Monster Uni.

 

Spiele: Von Frust zu Lust

Gleich nach dem Ende von Saints Row 4 habe ich mit dem Add-Onn Gat out of Hell angefangen. Die erste Stunde war eine Qual. Nachdem ich im Hauptspiel so unbesiegbar war, kam ich mir anfangs unglaublich schwächlich vor, dazu kam Unfähigkeit im Umgang mit der Steuerung. Frustriert schwor ich mir, gleich nach dem Ende der (recht kurzen) Story aufzuhören. Doch es kam anders und ich habe die Erweiterung tatsächlich zu 100% durchgezockt, nachdem ich mich eingewöhnt und großen Spaß dran gefunden habe.

 

Sport: Monatssoll erfüllt

Trotz einiger Abwesenheit habe ich das Fitnessstudio regelmäßig von Innen gesehen und bin zufrieden. So soll es weitergehen.

Aktueller Stand: 36 (Soll: 41)

 

Was gab es sonst? Stars und Sternchen auf der MagicCon in Bonn

Ich habe die MagicCon in Bonn besucht. Die Convention ist quasi der Nachfolger von RingCon und HobbitCon. Es gab Panels von Andrew Scott und Louise Brealey (Moriarty und Molly aus der Serie Sherlock), Ian Somerhalder (Damon aus Vampire Diaries), Tom Wlaschiha (Jaqen H’ghar aus Game of Thrones, ein echt lustiger Typ, siehe Foto), einigen Zwergen-Darstellern aus den Hobbit-Filmen und weiteren bekannten Gesichtern. Die Vorträge waren sehr spaßig und interessant, die Con war insgesamt ein spannendes Erlebnis. Nächstes Jahr sind wir vermutlich erneut dabei. 🙂

Sammelwahn: Amiibos

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amiibo

Nach den Skylanders und Disney Infinity sprang im vergangenen Herbst auch Nintendo auf den Zug der sammelbaren NFC-Figuren auf. War ich anfangs noch zurückhaltend, bin ich mittlerweile im Sammelrausch und verfluche Nintendo immer wieder. Doch fangen wir mit dem Sinn und Zweck der Figuren an.

Anders als beispielsweise mit den Disney-Figuren kann man mit Amiibos auch spielübergreifend und sogar plattformübergreifend (3DS und Wii U) zocken. Man setzt die normalerweise 10-15 Euro teuren Figuren also in Super Smash Bros. zum Kämpfen ein, schaltet in Mario Party 10 zusätzliche Spielmodi frei oder ergattert in Mario Kart verschiedene Kostüme für sein Fahrermii. Daneben sind gerade die Nintendo-Figuren von Anfang an als heiß begehrte Sammelobjekte gedacht und so werden sie von ihren Fans auch angenommen.

Schon kurz nach dem Marktstart waren erste Amiibos nicht mehr erhältlich. Für Zelda, Rosalina und andere Figuren musste man bei Dritthändlern plötzlich 30 Euro und mehr blechen. Doch es kam noch schlimmer. Figuren wie Shulk oder König Dedede kamen gefühlt erst gar nicht in den freien Verkauf. Nur einige Vorbesteller erhielten sie, der Rest schaute in die Röhre. Und die Aussichten werden nicht besser. Ende März erschien die erste Welle mit Super Mario-Figuren (die vorigen gehören alle zum Smash Bros.-Untersortiment). An Toad und Peach kam man auch diesmal nur sehr schwer, Mario ging allem Anschein nach außerhalb von einem Bundle mit Mario Party 10 auch nicht wirklich in den freien Verkauf.

Für Fans stellt sich da natürlich die Frage, ob Nintendo nun wirklich so stark mit der Produktion hinkt oder ob die Marktwerte der Figuren absichtlich in astronomische Höhen gesteigert werden. Noch lebt die Hoffnung, dass es bald eine große Nachlieferung geben wird und Fans so auch an alle Figuren kommen können, die sie gerne im Regal stehen hätten. Ich mag die Amiibos wirklich gerne, sie sind genau wie ihre Disney-Pendants kleine Schmuckstücke in der Sammlung. Doch eine Chance, an alle für mich interessanten Figürchen zu kommen wäre dabei wirklich hilfreich und fair.

Sammelwahn: Disney Infinity

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disney

Skylanders hat den Anfang gemacht und ging völlig an mir vorbei. Erst als Disney folgte und beschloss, mit seinem gigantischen Aufgebot an Berühmtheiten und Lizenzen ebenfalls etwa 10 Zentimeter große Sammelfiguren auf den Markt zu bringen, befiel mich der Sammelwahn. Je nach Angebot zahlt man zwischen 5 und 13 Euro für eine solche Figur.

Doch nicht nur Sammler sollen mit diesem Konzept angesprochen werden. Jede dieser Figuren hat einen eingebauten NFC-Chip und kann so mit dem Hauptspiel namens Disney Infinity kommunizieren. Es gibt sogegannte Playsets, das sind Spielwelten von Cars, Fluch der Karibik, Toy Story & Co. In diesen Welten kann man ausschließlich mit den entsprechenden Figuren spielen und zahlreiche Gegenstände für die Toybox freischalten. Hinter dieser steckt ein riesiger Spielplatz, in dem man eigene Welten, Level und Szenarien mit Disney-Figuren und -Elementen bauen kann. Und hier können die Figuren auch „fremdgehen“. Als Schnittstelle dient eine kleine Plattform, auf die man bis zu zwei Figuren stellen kann.

Man kann also eine Cars-Welt mit einer Rennstrecke bauen, die um das berühmte Disney-Schloss führt und vorbei an Laternen aus der Monster Uni. Dann werden verschiedene Autos in der Welt platziert, darunter auch Donalds berühmter 313er. Nun schnappt man sich noch Rapunzel und den Lone Ranger, setzt sich in die Autos und rast los. Bestimmte Gegenstände gibt es nur über die Disney Infinity-Bonusmünzen, ein zusätzliches Sammelelement, bei dem ich allerdings ausgestiegen bin.

Die erste Wellte habe ich mittlerweile bis auf Flash von den Unglaublichen und Phineas & Ferb (die mich nicht interessieren) komplett. Doch schon länger ist Disney Infinity 2.0 auf dem Markt. Die überarbeitete, schönere Version des Hauptspiels mit neuen Spielwelten aus dem Marvel-Universum, ergänzt durch beliebte Disney-Charaktere wie Donald, Aladdin und Merida. Da ich auch mit den Superhelden viel anfangen kann, wird der Sammelwahn also weitergehen. Im Regal machen sich die Figuren übrigens sehr gut, denn sie fühlen sich wertig an und sehen tatsächlich aus, als wären sie gerade erst ihrer Filmwelt entsprungen.